Commerzbank-Aktie: Knallt es!?
Die Commerzbank-Aktie erlebt derzeit ungemütliche Tage. Während der DAX unter dem Eindruck der Eskalation im Nahen Osten taumelt, geraten die Papiere des Frankfurter Traditionshauses besonders unter die Räder. Nach einer beeindruckenden Rallye in den Vorjahren scheint den Bullen nun die Puste auszugehen. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen und einem eingetrübten Chartbild sorgt für Nervosität auf dem Parkett. Immerhin: Heute schaffte es der Titel um rund 1,3 % nach oben. Die Aktie kommt auf einen Kurs von 32,08 Euro.
Charttechnik sendet deutliche Warnsignale
Am Mittwochmorgen manifestierte sich die Schwäche schwarz auf weiß: Die Aktie rutschte unter die psychologisch und technisch bedeutsame 200-Tage-Linie bei etwa 32,38 Euro. Damit wurde ein langfristiges Verkaufssignal generiert, das viele Trendfolger zum Ausstieg bewegen dürfte. Mit einem aktuellen Kursniveau um die 31,70 Euro rückt nun die nächste „Schicksalsmarke“ in den Fokus: Die runde 30-Euro-Schwelle muss jetzt halten, um einen weiteren Absturz in Richtung des Sechs-Monats-Tiefs bei 29,50 Euro zu verhindern.
Zwischen Übernahmekrimi und Inflationsangst
Trotz der operativen Erfolge – die Bank meldete zuletzt ein Rekordergebnis von 4,5 Milliarden Euro – wiegen die Makro-Risiken schwer. Als klassische „Brot-und-Butter-Bank“ reagiert die Commerzbank extrem sensibel auf die Zinspolitik und die Konjunktur. Steigen die Energiepreise infolge des Iran-Konflikts weiter, droht eine hartnäckige Inflation, die das Neugeschäft bremst und Kreditausfälle provozieren könnte.
Die Unicredit lauert
Gleichzeitig bleibt die Aktie ein Spielball im Übernahmepoker mit UniCredit. Die Italiener lauern kurz vor der 30-%-Schwelle, was das Papier zwar nach unten absichert, aber derzeit kaum für neue Kurssprünge sorgt. Die Anleger scheinen erst einmal abzuwarten, ob die Commerzbank ihre Eigenständigkeit durch die angekündigten Milliarden-Ausschüttungen dauerhaft verteidigen kann.
Ein steiniger Weg zur Verschnaufpause
Vorerst bleibt die Lage angespannt. Eine echte Verschnaufpause ist erst in Sicht, wenn sich die geopolitische Lage stabilisiert und die Aktie die 200-Tage-Linie zurückerobert. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die 30-Euro-Marke als Fels in der Brandung taugt oder ob die Talfahrt an Fahrt aufnimmt.
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