IBM Aktie: Board wächst
IBM dreht an der eigenen Governance – und das nicht im luftleeren Raum. Nach turbulenten Wochen rund um KI-Konkurrenz und neue Cyber-Risiken erweitert der Konzern seinen Verwaltungsrat und holt sich einen prominenten Manager an Bord. Was steckt hinter dem Schritt?
Neuer Kopf im Verwaltungsrat
IBM hat seinen Verwaltungsrat offiziell auf 14 Mitglieder vergrößert. Das geht aus einer Pflichtmitteilung vom Dienstag hervor. Wirksam ist die Änderung bereits seit dem 1. März.
Mit der Anpassung der Satzung schafft IBM Platz für Ramon Laguarta, Chairman und CEO von PepsiCo. IBM will damit laut Darstellung seine Erfahrung nutzen – vor allem bei der Skalierung von Enterprise-Technologie und bei Umbauten von Unternehmensportfolios.
X-Force warnt: KI beschleunigt Angriffe
Zeitlich fällt die Personalie mit einem inhaltlich brisanten Thema zusammen: Ende Februar veröffentlichte IBMs Sicherheitsdivision X-Force den „2026 Threat Intelligence Index“. Kernaussage: Cyberangriffe nehmen zu – und künstliche Intelligenz wirkt dabei wie ein Beschleuniger, weil Angreifer Schwachstellen schneller finden und ausnutzen können.
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Besonders auffällig: Angriffe über öffentlich erreichbare Anwendungen stiegen weltweit um 44%. Verwundbarkeiten waren 2025 in 40% der beobachteten Fälle der Hauptauslöser von Sicherheitsvorfällen. Zusätzlich sieht IBM wachsende Risiken in Lieferketten: Große Kompromittierungen bei Drittanbietern hätten sich seit 2020 nahezu vervierfacht. Auch Ransomware- und Erpressungsgruppen legten im Jahresvergleich um 49% zu – ein Hinweis auf eine stärker fragmentierte Cybercrime-Landschaft.
KI-Wettbewerb trifft ein IBM-Kernthema
An der Börse wurden IBMs Nachrichten zuletzt durch eine andere KI-Entwicklung überlagert: Ende Februar geriet die Aktie an einem Tag deutlich unter Druck, nachdem das KI-Unternehmen Anthropic ein Tool angekündigt hatte, das COBOL analysieren und überarbeiten kann. COBOL ist für viele Mainframe-Systeme zentral – und genau dort sitzt ein Teil der Wertschöpfung, etwa bei Beratung und Modernisierung.
Gleichzeitig lieferte IBM zuletzt auch handfeste Auftragsmeldungen: Ende vergangenen Monats erhielt der Konzern einen Regierungsauftrag der Defense Commissary Agency mit einem Volumen von bis zu 112 Mio. US-Dollar. Über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren sollen elektronische Regalpreis-Systeme weltweit modernisiert werden.
Beim Kursbild bleibt die Gemengelage sichtbar: Auf 30-Tage-Sicht liegt die Aktie mit -21,27% klar im Minus, trotz einer Erholung in der vergangenen Woche.
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