Adidas Aktie: Massiver Absturz!
Die Herzogenauracher schockieren heute die Börse. Trotz starker Zahlen für 2025 bricht die Aktie am Mittwochmorgen um über 7 Prozent ein und fällt auf ein Dreijahrestief von 137 Euro. Was ist da los?
Der Sportartikelhersteller legte eigentlich solide Ergebnisse vor: Der Umsatz kletterte 2025 um 13 Prozent auf 24,8 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis explodierte regelrecht um 54 Prozent auf 2,056 Milliarden Euro. Die operative Marge verbesserte sich deutlich von 5,7 auf 8,3 Prozent. Auch im Schlussquartal lief es rund – mit einem Erlösplus von 11 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro.
Besonders stark entwickelte sich das Direct-to-Consumer-Geschäft, das auf allen Märkten zweistellig wuchs. Die Bruttomarge stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 51,6 Prozent. Als Belohnung für Aktionäre schlägt das Management eine Dividende von 2,80 Euro vor – ein Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ausblick enttäuscht massiv
Doch dann kam der Schock: Für 2026 stellt Adidas nur noch Wachstum "im hohen einstelligen Prozentbereich" in Aussicht – eine klare Verlangsamung. Viel dramatischer ist aber die Gewinnprognose. Während Analysten mit einem Betriebsergebnis von 2,7 Milliarden Euro gerechnet hatten, peilt Adidas lediglich 2,3 Milliarden Euro an. Eine Differenz von satten 400 Millionen Euro.
Als Begründung nennt das Unternehmen Belastungen durch US-Zölle sowie ungünstige Währungsentwicklungen. Diese Kombination aus verlangsamtem Wachstum und deutlich niedrigeren Gewinnen als erwartet trifft die Anleger hart. Das Unterschreiten der 140-Euro-Marke dürfte zudem zahlreiche Stopp-Loss-Orders ausgelöst haben, was den Abverkauf zusätzlich beschleunigte.
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Krasse Unterbewertung oder Warnsignal?
Aus technischer Sicht liegen im RSI und MACD seit Monaten bullishe Divergenzen vor – oft Vorboten einer Trendwende. Der RSI rutscht durch die heutigen Verluste in den überverkauften Bereich, was eine technische Gegenbewegung wahrscheinlicher macht.
Fundamental erscheint die Bewertung absurd niedrig: Mit einem erwarteten KGV von knapp 14 für 2026 liegt Adidas weit unter dem zehnjährigen Durchschnitt und geradezu lächerlich unter dem Rivalen Nike, der mit einem Vielfachen von 39,4 bewertet wird. Die Cashflow-Rendite beträgt 8,1 Prozent, die Dividendenrendite 2,1 Prozent.
Das Management signalisiert Vertrauen: Für 2026 sind Aktienrückkäufe bis zu einer Milliarde Euro geplant, für 2027 und 2028 jeweils weitere Milliarden. Selbst die Unternehmensführung hält die eigenen Aktien offenbar für ein Schnäppchen. Der heutige Crash wirkt vor diesem Hintergrund wie eine Überreaktion – könnte für mutige Anleger aber auch eine Einstiegschance darstellen.
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