Barrick Aktie: Grüblerische Blicke!
Barrick Gold liefert Rekordergebnisse für das vierte Quartal 2025 ab, erhöht die Dividende um satte 140 Prozent und kündigt den Börsengang seiner nordamerikanischen Assets an. Trotzdem sackte die Aktie am Donnerstag um rund sieben Prozent ab. Der Grund: Die Produktionsprognose für 2026 enttäuscht die Erwartungen der Anleger.
Starke Zahlen, schwache Prognose
Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal bei 1,04 US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von rund 0,87 Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte um 31 Prozent auf sechs Milliarden Dollar – getrieben von soliden Fördermengen und einem Goldpreis, der sich nahe der Marke von 4.600 Dollar je Unze bewegt.
Die neue Quartalsdividende von 0,42 Dollar je Aktie markiert eine Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Barrick verfolgt künftig eine Ausschüttungspolitik, die 50 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre zurückführt. Allein 2025 flossen so 2,39 Milliarden Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen zurück.
Doch was die Anleger verschreckt: Für 2026 prognostiziert Barrick eine Goldproduktion von nur 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen – ein Rückgang gegenüber den 3,26 Millionen Unzen aus 2025. Ursache sind Minensequenzierung und geplante Wartungsarbeiten. Die Kupferproduktion soll hingegen stabil bei 190.000 bis 220.000 Tonnen liegen.
Börsengang der Top-Assets geplant
Langfristig orientierte Investoren dürften den bestätigten Plan zur Abspaltung der nordamerikanischen Goldminen mit Interesse verfolgen. Barrick will das Joint Venture Nevada Gold Mines, die Mine Pueblo Viejo sowie das hochgradige Fourmile-Projekt in eine neue Gesellschaft einbringen und diese Ende 2026 an die Börse bringen.
Der Schritt könnte den sogenannten Konglomeratsabschlag auflösen, unter dem die Barrick-Aktie derzeit leidet. Details zur Bewertung und zum verbleibenden Anteil von Barrick an der neuen Gesellschaft werden in den kommenden Monaten erwartet.
Ausblick: Volatilität vorprogrammiert
Die konservative Produktionsprognose für 2026 zwingt Analysten zur Neubewertung ihrer kurzfristigen Modelle. Gleichzeitig bleibt die Aktie stark abhängig vom Goldpreis, der nahe historischer Höchststände notiert. Jede größere Bewegung beim Edelmetall dürfte sich direkt auf den Kurs auswirken. Investoren werden die Quartalsberichte genau verfolgen – insbesondere Fortschritte beim Fourmile-Projekt, dessen Ressourcen zuletzt verdoppelt wurden.
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