Gold bekommt Rückenwind ausgerechnet aus einer Ecke, die Anleger sonst eher nervös macht: schwächere US-Konjunktursignale. Neue Arbeitsmarktdaten erhöhen die Spekulation, dass die US-Notenbank schon im Sommer die Zinsen senken könnte. Und genau das drückt Dollar und Renditen – ein Umfeld, in dem das zinslose Edelmetall oft leichter atmet.

Schwächerer US-Arbeitsmarkt verändert Zinserwartungen

Der Impuls kommt von frischen Daten aus den USA. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen auf 231.000, nach 209.000 in der Vorwoche. Dazu passt der Challenger-Report: Im Januar wurden 108.400 Stellenstreichungen gemeldet – der höchste Januar-Wert seit 2009.

Diese Kombination schürt an den Märkten die Erwartung einer früheren geldpolitischen Lockerung. Marktteilnehmer preisen laut Quelltext inzwischen eine erste Fed-Zinssenkung für Juni 2026 stärker ein. Sinkende Renditen und ein schwächerer US-Dollar erhöhen dabei tendenziell die Attraktivität von Gold.

Wichtige Fakten im Überblick:
- US-Erstanträge Arbeitslosenhilfe: 231.000 (Vorwoche 209.000)
- Challenger-Report (Jan): 108.400 Stellenstreichungen (höchster Januar seit 2009)
- Erwartung am Markt: Fed-Zinssenkung im Juni 2026 rückt stärker in den Fokus
- Gold zuletzt: 4.842,60 USD, -1,32% in 7 Tagen, aber +8,41% in 30 Tagen

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Nervöser Markt: Volatilität bleibt das Thema

Trotz der Stabilisierung bleibt das Umfeld laut Quelltext angespannt. Der Handel wird von „extremer“ Nervosität geprägt, der Cboe Gold Volatility Index liege auf dem höchsten Stand seit 2020. Das passt zur jüngsten Preisspanne: Nach einem Januar-Allzeithoch (im Quelltext: über 5.600 USD) folgte eine spürbare Korrektur bis in den Bereich um 4.800 USD.

Was heißt das kurzfristig? Aus technischer Sicht (wie im Quelltext beschrieben) gilt eine Unterstützungszone zwischen 4.600 und 4.800 USD als entscheidend. Auf der Oberseite wird 5.000 USD als Widerstand genannt. Gold notiert zudem oberhalb seines 50-Tage-Durchschnitts (4.621,77 USD) – ein Signal, dass die Erholung bislang nicht sofort wieder abverkauft wurde.

Langfrist-Bullen bleiben an Bord

Trotz der Turbulenzen sehen einige große Häuser die langfristige Richtung weiter nach oben. JP Morgan erwartet laut Quelltext bis Ende 2026 weiterhin Preise von bis zu 6.300 USD je Unze. Standard Chartered verweist auf strukturelle Faktoren wie Zentralbank-Nachfrage und geopolitische Unsicherheiten, die Gold als „sicheren Hafen“ stützen sollen. Sprott Asset Management nennt zusätzlich physische Käufe (insbesondere durch China) sowie Zuflüsse in Gold-ETFs als potenzielle Stabilisatoren.

Unterm Strich hängt viel daran, ob die Konjunktursignale die Fed tatsächlich in Richtung Juni 2026 schieben: Dann könnten Dollar und Renditen weiter nachgeben – und Gold hätte fundamental eine nachvollziehbare Stütze, während charttechnisch vor allem die Zone 4.600 bis 4.800 USD als Sicherheitsnetz im Fokus bleibt.

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