Die Coinbase-Aktie findet derzeit keinen Boden. Zum Wochenstart geriet das Papier der US-Kryptobörse erneut unter Druck, maßgeblich belastet durch die deutliche Schwäche des Gesamtmarktes. Während der Bitcoin auf ein Mehrmonatstief abrutschte, blicken Investoren nun gespannt auf die anstehenden Quartalszahlen als möglichen Stabilisator.

Abhängigkeit vom Kryptomarkt

Verantwortlich für den jüngsten Kursrückgang ist primär die enge Korrelation zum Bitcoin. Die digitale Leitwährung fiel zuletzt unter die Marke von 80.000 US-Dollar und notierte damit auf dem tiefsten Stand seit April 2025. Diese Korrektur zog den gesamten Sektor mit nach unten. Für die Coinbase-Aktie bedeutet dies eine Fortsetzung des Abwärtstrends: Auf Sicht von 30 Tagen steht mittlerweile ein Verlust von fast 37 Prozent zu Buche, was die hohe Sensibilität des Titels gegenüber dem Kryptomarkt unterstreicht.

Technische Störungen sorgen für Unruhe

Neben dem schwierigen Marktumfeld musste sich das Unternehmen zum Wochenbeginn mit technischen Problemen auseinandersetzen. Coinbase meldete Untersuchungen zu Anzeigefehlern bei der „Predictions“-Funktion, die zu falschen Kontostandsanzeigen führten. Zudem gab es Schwierigkeiten bei Transaktionen im Kava-Netzwerk. Zwar stellte das Unternehmen klar, dass es sich lediglich um Darstellungsfehler handele und die Kundengelder sicher seien, doch in der aktuellen Marktphase wirken solche Nachrichten zusätzlich belastend.

Blick auf die Bilanz

Der Fokus der Marktteilnehmer verschiebt sich nun auf die operative Entwicklung. Analysten rechnen für das abgelaufene vierte Quartal mit einem Umsatz von rund 1,85 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 1,15 US-Dollar.

Am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, wird Coinbase nach Börsenschluss seine Bücher öffnen. Diese Zahlen werden zeigen müssen, wie robust das Geschäftsmodell in Phasen fallender Kryptopreise tatsächlich ist und ob die aktuellen Erwartungen gerechtfertigt sind.

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