Rolls-Royce Aktie: Großauftrag aus Asien
Rolls-Royce baut seine Position im Zivilluftfahrt-Geschäft aus. Der britische Triebwerkshersteller hat einen umfassenden Wartungsvertrag mit China Airlines unterzeichnet und plant gleichzeitig, seine Partnerschaft mit Boeing auszubauen. Zudem will das Unternehmen in den Markt für Schmalrumpfjets zurückkehren.
TotalCare-Vertrag für 36 Triebwerke
China Airlines hat sich für Rolls-Royce als langfristigen Servicepartner entschieden. Der TotalCare-Vertrag umfasst 36 Trent XWB-Triebwerke – 30 vom Typ XWB-97 und sechs vom Typ XWB-84. Diese werden 15 Airbus A350-1000 sowie drei A350-900 Maschinen antreiben. Mit der Auslieferung dieser Jets wächst die A350-Flotte der taiwanesischen Airline auf insgesamt 33 Flugzeuge.
TotalCare-Verträge decken die vollständige Wartung und Überwachung der Triebwerke ab – ein lukratives Geschäftsmodell für Rolls-Royce, das über die gesamte Betriebsdauer der Flugzeuge stabile Einnahmen generiert.
Offensive bei Boeing und Rückkehr zu Schmalrumpfjets
Parallel arbeitet Rolls-Royce daran, mehr Bestellungen für das überarbeitete Trent 1000 XE-Triebwerk zu sichern. Diese verbesserte Version verspricht höhere Langlebigkeit und bessere Treibstoffeffizienz für Boeings 787 und 777.
Ein weiterer strategischer Schritt: Der Konzern will zurück in den Markt für Schmalrumpfflugzeuge. 2012 hatte sich Rolls-Royce aus dem International Aero Engines-Konsortium zurückgezogen, das das V2500-Triebwerk für den ursprünglichen Airbus A320 produzierte. Nun strebt das Unternehmen eine Rückkehr in dieses Segment an – ein Zeichen für gestiegenes Selbstvertrauen nach Jahren der Konsolidierung.
Zahlen am 26. Februar
Die jüngsten Entwicklungen fügen sich in eine Phase starker Geschäftserholung ein. Neben der Zivilluftfahrt meldet Rolls-Royce robuste Nachfrage in den Bereichen Verteidigung und Energiesysteme. Anfang Februar gab zudem die Small Modular Reactors-Sparte eine strategische Kooperation mit Yokogawa Electric für Steuerungssysteme bekannt.
Am 26. Februar folgt der Jahresbericht. Anleger dürften gespannt sein, ob sich die Auftragsdynamik auch in den Finanzkennzahlen niederschlägt.
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