Coinbase befindet sich in einer kritischen Phase. Während Analysten ihre Kursziele nach unten korrigieren, droht in den USA ein politischer Konflikt, der das Geschäftsmodell des Krypto-Handelsplatzes direkt angreifen könnte. Berichten zufolge erwägt das Unternehmen, seine Unterstützung für ein zentrales Gesetzesvorhaben zurückzuziehen – aus Angst um eine seiner wichtigsten Einnahmequellen.

Streit um das Stablecoin-Geschäft

Im Zentrum der Unruhe steht der sogenannte CLARITY Act, ein Gesetzentwurf zur Regulierung der Krypto-Märkte. Am Montag wurde bekannt, dass Coinbase seine Rückendeckung für das Gesetz überdenken könnte. Der Grund ist eine geplante Klausel, die Zinserträge auf Stablecoins ausschließlich regulierten Bankinstituten vorbehalten würde.

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Für Coinbase steht hierbei viel auf dem Spiel. Die Einnahmen aus den Beständen des Stablecoins USD Coin (USDC) haben sich zu einer verlässlichen Einkommensquelle entwickelt, die Schwankungen im klassischen Handelsgeschäft abfedert. Schätzungen zufolge trug dieser Bereich im Jahr 2025 rund 1,3 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei. Sollte der Gesetzgeber diese Einnahmequelle beschneiden, würde eine wesentliche Säule der Profitabilität wegbrechen.

Analysten werden vorsichtiger

Parallel zu den politischen Spannungen geriet die Aktie auch durch neue Einschätzungen von der Wall Street unter Druck. Die Analysten von Oppenheimer senkten ihr Kursziel leicht auf 370 US-Dollar, bestätigten aber ihre Kaufempfehlung. Deutlich skeptischer zeigte sich das Analysehaus Jefferies, das sein Kursziel massiv von 367 auf 268 US-Dollar zusammenstrich und die Einstufung auf "Hold" beließ.

Hintergrund dieser Zurückhaltung sind Sorgen über eine Abkühlung des Handelsvolumens nach einem starken dritten Quartal. Zwar sehen Experten wie die von Bernstein, die ihr "Outperform"-Rating bekräftigten, weiterhin langfristiges Potenzial durch institutionelle Adoption, doch kurzfristig rückt die Umsatzentwicklung im Transaktionsgeschäft in den Fokus. Die Aktie notierte zuletzt bei gut 243 US-Dollar und damit rund 32 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Blick auf den Februar

Die weitere Entwicklung hängt nun maßgeblich von zwei Faktoren ab. Kurzfristig wird entscheidend sein, wie der Senat in dieser Woche mit dem CLARITY Act verfährt und ob die Lobbyarbeit von Coinbase Früchte trägt. Fundamentale Klarheit über die operative Geschäftsentwicklung werden erst die Zahlen zum vierten Quartal bringen, die für Mitte bis Ende Februar 2026 erwartet werden.

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