Am 25. Februar 2026 öffnete Coinbase den Aktien- und ETF-Handel für alle US-Kunden – und der Markt reagierte prompt. Die Krypto-Börse erweitert ihr Geschäftsmodell fundamental und positioniert sich als vollwertige Finanzplattform. Mit über 8.000 handelbaren Wertpapieren ohne Kommissionen tritt das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu etablierten Brokern wie Robinhood.

Vom Krypto-Broker zur Universalplattform

Coinbase ermöglicht nun den provisionsfreien Handel von Aktien und ETFs rund um die Uhr, fünf Tage die Woche. Nutzer können bereits ab einem Dollar Bruchstücke von Wertpapieren kaufen und ihre Positionen in US-Dollar oder dem Stablecoin USDC finanzieren. Die Integration erfolgt nahtlos in die bestehende App – Kryptowährungen und traditionelle Wertpapiere landen im gleichen Portfolio.

Das Backend liefert Apex Fintech Solutions, während Coinbase die Nutzeroberfläche kontrolliert. Eine Partnerschaft mit Yahoo Finance soll den Weg vom Research zur Ausführung verkürzen: Mit einem Klick können Nutzer direkt aus Yahoo Finance heraus handeln. Im Gegenzug integriert Yahoo Echtzeit-Daten von Coinbase.

Diversifikation als strategische Notwendigkeit

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?

Die Expansion folgt einer klaren finanziellen Logik. Während Transaktionserlöse Anfang 2020 noch 90 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachten, liegt dieser Anteil Anfang 2026 nur noch bei rund 60 Prozent. Coinbase baut gezielt Abo- und Service-Umsätze aus, um die Abhängigkeit von Bitcoin-Preiszyklen zu reduzieren. Das Management prognostiziert für Q1 2026 Subscription- und Service-Erlöse zwischen 550 und 630 Millionen Dollar.

Die Aktienplattform reiht sich ein in eine Serie von Diversifikationsschritten: Im Januar erweiterte Coinbase gemeinsam mit Kalshi Prediction Markets auf alle 50 US-Bundesstaaten. Zudem betreibt das Unternehmen mit Base ein stark wachsendes Layer-2-Netzwerk und fungiert als Hauptverwahrer für nahezu alle großen Bitcoin- und Ethereum-ETFs.

Konkrete Perspektiven

Für internationale Nutzer plant Coinbase die Einführung von Aktien-Perpetual-Futures über Coinbase Bermuda Ltd., vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen. Tokenisierte Aktien sollen mittelfristig folgen. Die Frage wird sein, ob diese breitere Produktpalette tatsächlich nachhaltige Umsätze generiert – oder ob das Geschäft weiterhin primär von Krypto-Handelszyklen getrieben bleibt.

Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...