Coinbase Aktie: Regulierung hakt
In Washington wird weiter an einem klaren Regelwerk für Stablecoins gefeilt – doch ausgerechnet ein Detail bremst die Gespräche aus. Coinbase ist mitten in den Verhandlungen dabei und räumt ein: Ein schneller Durchbruch ist nicht sicher. Worum geht es im Kern? Um die Frage, ob Stablecoins künftig Erträge für Nutzer abwerfen dürfen.
Streitpunkt: Dürfen Stablecoins Rendite bringen?
Coinbase’ Chief Policy Officer Faryar Shirzad bestätigte, dass das Unternehmen seit Monaten aktiv an den Gesprächen beteiligt ist. Hintergrund sind Berichte, wonach eine Einigung nicht wie erhofft in einem erwarteten Zeitfenster zustande kommen könnte. Shirzad spricht offen von laufenden Verhandlungen – und davon, dass mehrere mögliche Kompromisse diskutiert wurden.
Der zentrale Konflikt verläuft dabei entlang klarer Interessenlinien: Teile der Krypto-Branche drängen darauf, Stablecoins mit einer Art „Yield“ auszustatten, also einer Verzinsung bzw. einem Ertrag für Nutzer. Coinbase und CEO Brian Armstrong haben diese Position wiederholt vertreten. Auf der anderen Seite stehen Bank-Lobbygruppen, die genau das kritisch sehen. Diese Frage entwickelt sich damit zum Bremsklotz für weitergehende Gesetzgebung.
Warum das Thema politisch so wichtig ist
Die Auseinandersetzung ist mehr als ein Detailstreit. Sie ist Teil des größeren Versuchs, den US-Markt für digitale Vermögenswerte über ein umfassenderes Gesetzespaket zu ordnen. Konkret wird der Yield-Streit als wesentlicher Baustein in der Diskussion um einen „Crypto Market Structure Act“ beschrieben, der klare Leitplanken für die Branche schaffen soll.
Solange dieser Punkt ungelöst bleibt, dürfte es schwerer werden, das Gesamtpaket voranzuschieben – denn ohne Einigung bei Stablecoins fehlt ein zentraler Baustein für den geplanten Ordnungsrahmen.
Coinbase baut parallel das Angebot aus
Während in der Politik noch verhandelt wird, erweitert Coinbase seine Plattform: Das Unternehmen hat den vollständigen Start von Aktien- und ETF-Handel für alle Nutzer in den USA angekündigt. Damit rückt Coinbase klassische Wertpapiere näher an das bestehende Krypto-Angebot heran – ein Schritt in Richtung „All-in-one“-Finanzplattform.
Am Markt bleibt die Aktie angeschlagen: Seit Jahresbeginn liegt sie mit -28,18% im Minus.
Am 3. März 2026 dürfte Coinbase zusätzlich Aufmerksamkeit bekommen: CFO Alesia Haas ist für einen Auftritt auf der Morgan Stanley Technology, Media, and Telecom Conference angekündigt – ein Termin, bei dem Investoren erfahrungsgemäß auch Signale zur Strategie und zur regulatorischen Lage erwarten.
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