Bitcoin klettert wieder über die magische 90.000-Dollar-Marke und zieht den gesamten Kryptosektor mit nach oben. Mittendrin: Coinbase. Die Handelsplattform überrascht nicht nur mit explosiven Quartalszahlen, sondern auch mit einer aggressiven Übernahmestrategie. Steht die Aktie vor einem massiven Ausbruch oder haben die Analysten ihre Ziele zu hoch gesteckt?

Zahlenwerk pulverisiert Erwartungen

Der jüngste Kursschub ist kein Zufallsprodukt, sondern fundamental untermauert. Im dritten Quartal 2025 ließ Coinbase die Prognosen der Wall Street weit hinter sich. Während Experten lediglich mit einem Gewinn von 1,04 Dollar pro Aktie rechneten, lieferte das Unternehmen beeindruckende 1,44 Dollar ab.

Verantwortlich für diesen Gewinnsprung ist vor allem die Rückkehr der Anleger. Der Gesamtumsatz kletterte im Jahresvergleich um rund 55 Prozent auf fast 1,9 Milliarden Dollar. Besonders spannend ist dabei der Blick unter die Motorhaube:

  • Institutioneller Boom: Die Einnahmen durch Großkunden explodierten um 122 Prozent.
  • Privatanleger: Auch hier zogen die Transaktionserlöse wieder deutlich um 30 Prozent an.
  • Stabilität: Das Geschäft mit Abos und Services wächst solide weiter, was die Abhängigkeit von reinen Handelsschwankungen reduziert.

Machtpoker um die Zukunft

Coinbase ruht sich nicht auf dem Erfolg aus, sondern baut das eigene Ökosystem aktiv um, um weniger anfällig für die Volatilität des Marktes zu sein. Die jüngste Übernahme von Vector.fun zielt direkt auf das boomende Solana-Netzwerk ab und soll den Zugang zu On-Chain-Märkten erweitern.

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Gleichzeitig beweist das Management finanzielle Disziplin: Die Verhandlungen zur 2-Milliarden-Dollar-Übernahme von BVNK wurden abgebrochen. Statt teurer Zukäufe setzt man hier lieber auf organisches Wachstum im Stablecoin-Bereich, wo die Bestände auf der Plattform bereits durchschnittlich 15 Milliarden Dollar erreichen.

Analysten wittern Kursfeuerwerk

Die Kombination aus starken operativen Zahlen und der Erholung des Bitcoin-Preises ruft die Analysten auf den Plan. Investmenthäuser wie Rosenblatt und Cantor Fitzgerald sehen das Kursziel inzwischen weit über der 400-Dollar-Marke und bestätigen ihre Kaufempfehlungen. Der Optimismus ist greifbar, zumal 75 Prozent der institutionellen Investoren planen, ihre Krypto-Bestände im kommenden Jahr weiter aufzustocken.

Diese Zuversicht spiegelt sich auch im Chart wider: Auf Wochensicht legte das Papier um über 13 Prozent zu und ging am Freitag bei 236,60 Euro aus dem Handel.

Die Weichen für das Jahresende sind gestellt. Mit einem starken Bitcoin im Rücken und einer effizienteren Kostenstruktur positioniert sich Coinbase als einer der Hauptprofiteure des nächsten Krypto-Zyklus. Zwar nutzen Insider die hohen Kurse vereinzelt für Verkäufe, doch das "Big Money" der Institutionen signalisiert aktuell ganz klar Einstiegslaune.

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