Die Coinbase-Aktie bewegt sich derzeit in einem schwierigen Umfeld zwischen makroökonomischem Gegenwind und wachsendem institutionellem Interesse. Während unerwartet hohe Inflationsdaten und ein schwächelnder Bitcoin-Kurs die Aktie am Freitag belasteten, senden interne Marktindikatoren ein überraschend positives Signal. Für Anleger stellt sich die Situation komplex dar: Die Kurse fallen, doch die großen Geldströme im Hintergrund erzählen eine andere Geschichte.

Makro-Druck und Produkt-Flop

Am Freitag gab die Aktie um knapp 3 Prozent auf 148,88 Euro nach. Auslöser für diesen Rücksetzer waren primär externe Faktoren: Die US-Erzeugerpreise stiegen im Jahresvergleich um 3,6 Prozent stärker als erwartet, was Inflationssorgen schürte. Parallel dazu rutschte der Bitcoin-Kurs unter die Marke von 66.000 US-Dollar. Da das Geschäftsmodell von Coinbase stark an die Entwicklung des Kryptomarktes gekoppelt ist, reagierte die Aktie empfindlich auf diese Korrektur.

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Hausgemachte Impulse konnten den Trend nicht umkehren. Die Einführung des Handels für einen neuen digitalen Vermögenswert, den "Robo Token", stieß auf kaum vorhandenes Interesse. Trotz der Integration von Futures-Kontrakten und Lockangeboten verzeichnete der Basiswert in den ersten 24 Stunden praktisch kein Handelsvolumen. Analysten werten die mangelnde Liquidität als Risiko und sehen in dem neuen Produkt vorerst keinen nennenswerten Umsatztreiber.

Das Comeback der Institutionellen

Im starken Kontrast zur aktuellen Preisschwäche stehen die Daten der institutionellen Nutzung. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt Nettozuflüsse von 1,1 Milliarden US-Dollar über drei Tage – die stärkste Woche seit Mitte Januar.

Ein besonders wichtiges technisches Signal ist der interne "Premium Index" der Plattform. Nachdem dieser 40 Tage lang im negativen Bereich notierte, drehte er nun ins Plus. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach digitalen Assets in den USA, speziell bei professionellen Anlegern, zurückkehrt, während der Verkaufsdruck eher von internationalen Märkten ausgeht.

Gleichzeitig unterstreicht eine aktuelle Branchenanalyse die massive Abhängigkeit des Marktes von Coinbase: Das Unternehmen verwahrt inzwischen die privaten Schlüssel für fast 90 Prozent aller US-Spot-Bitcoin-ETFs, einschließlich des Treuhandvermögens von BlackRock. Diese Marktposition sichert Coinbase zwar stabile Einnahmen im Verwahrgeschäft, rückt die Plattform aber auch als zentralen Risikopunkt ("Single Point of Failure") in den Fokus der Infrastruktur-Debatte.

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