Nvidia sichert sich den direkten Zugriff auf Schlüsseltechnologien für die KI-Infrastruktur. Der Chip-Gigant investiert zwei Milliarden US-Dollar in den Optik-Spezialisten Coherent, um die massiven Datenengpässe in modernen Rechenzentren zu beheben. Doch rechtfertigt diese strategische Partnerschaft eine dauerhafte Neubewertung des Unternehmens?

Technologischer Wandel als Treiber

Der Kern der Vereinbarung umfasst nicht nur die direkte Kapitalbeteiligung, sondern auch Abnahmeverpflichtungen in Milliardenhöhe für fortschrittliche Laser- und Netzwerkprodukte. Nvidia verfolgt damit ein klares Ziel: Die bisher dominierenden Kupferverbindungen stoßen bei der Geschwindigkeit und Energieeffizienz an ihre Grenzen. Optische Komponenten, wie sie Coherent fertigt, gelten als notwendiger Nachfolger, um die Rechenleistung der nächsten KI-Generation voll auszuschöpfen.

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Die Investition soll primär in die Forschung und den Ausbau der Produktionskapazitäten fließen, insbesondere innerhalb der USA. Damit stabilisiert Nvidia seine Lieferkette gegen potenzielle geopolitische Risiken und Kapazitätsengpässe. Dass der Chip-Konzern zeitgleich eine ähnliche Summe in den Konkurrenten Lumentum investiert, unterstreicht den enormen Bedarf der Branche an photonischen Bauteilen.

Analysten heben die Kursziele

An der Börse sorgte die Nachricht zu Wochenbeginn für einen deutlichen Kurssprung, bevor am Dienstag Gewinnmitnahmen einsetzten. Analysten passten ihre Modelle jedoch bereits an die neue Realität an. Das Analysehaus Rosenblatt erhöhte das Kursziel signifikant von 300 auf 375 US-Dollar und verwies auf das gestiegene Gewinnpotenzial durch integrierte Optik-Lösungen.

Trotz des gestrigen Rücksetzers auf 242,00 Euro notiert die Aktie seit Jahresbeginn noch immer rund 45 Prozent im Plus. Die operativen Zahlen stützen diesen Trend: Im vierten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn pro Aktie von 1,29 US-Dollar und einem Umsatz von 1,69 Milliarden US-Dollar die Erwartungen des Marktes.

Fokus auf die OFC-Konferenz

Der nächste wichtige Termin für Anleger steht bereits fest: Vom 15. bis zum 19. März findet in Los Angeles die Fachkonferenz OFC 2026 statt. Dort wird das Management neue Innovationen für skalierbare KI-Netzwerke vorstellen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Plenarsitzung von CTO Dr. Julie Eng, die detailliert erläutern wird, wie das Unternehmen die frischen Mittel nutzen will, um die Zukunft der optischen Vernetzung zu gestalten.

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