Coinbase Aktie: Handlungsbedarf dringend!
Coinbase steht vor einer entscheidenden Woche. In Washington spitzt sich ein Konflikt um ein neues Gesetz zu, das eine zentrale Säule des Geschäftsmodells bedroht. Während Analysten ihre Erwartungen bereits zurückschrauben, geht es für den Krypto-Handelsplatz um potenzielle Einnahmen in Milliardenhöhe.
Streit um den "CLARITY Act"
Der Hauptgrund für die aktuelle Nervosität ist der sogenannte "CLARITY Act". Berichten zufolge droht Coinbase, die Unterstützung für diesen Gesetzesentwurf zurückzuziehen, kurz vor einer wichtigen Abstimmung im Bankenausschuss des Senats am kommenden Donnerstag, den 15. Januar. Im Kern geht es um die "Stablecoin-Belohnungen".
Während ein Gesetz aus dem Vorjahr es Emittenten verbot, Zinsen direkt zu zahlen, nutzten Börsen wie Coinbase bisher eine regulatorische Lücke, um Belohnungen an Kunden weiterzugeben. Die Bankenlobby drängt nun darauf, dieses Schlupfloch zu schließen. Für Coinbase steht viel auf dem Spiel: Die Einnahmen aus dem Stablecoin-Geschäft werden für das Gesamtjahr 2025 auf rund 1,3 Milliarden US-Dollar geschätzt. Allein im vierten Quartal 2025 generierte dieser Bereich rund 247 Millionen US-Dollar. Ein Verbot würde diesen hochprofitablen Umsatzstrom direkt treffen.
Analysten werden vorsichtiger
Die Reaktion der Finanzwelt auf diese politischen Risiken ließ nicht lange auf sich warten. Innerhalb der letzten 24 Stunden haben zwei große Analysehäuser ihre Kursziele gesenkt:
- Jefferies reduzierte das Kursziel deutlich von 367 auf 268 US-Dollar und behält die Einstufung "Hold" bei.
- Oppenheimer senkte das Ziel von 381 auf 370 US-Dollar, bleibt aber bei der Einstufung "Outperform".
Diese Anpassungen spiegeln die wachsende Skepsis wider, auch wenn die Aktie mit aktuell 242,98 US-Dollar bereits deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 361,25 US-Dollar notiert.
Lichtblick im operativen Geschäft
Trotz des politischen Gegenwinds gibt es operative Erfolge. Am 12. Januar kündigte Sharps Technology an, die Partnerschaft mit Coinbase zu erweitern und über 2 Millionen Solana-Token (SOL) an einen von Coinbase betriebenen Validator zu delegieren. Dieser Schritt zeigt, dass die Strategie zur Diversifizierung der Einnahmen weiterhin greift.
Das breitere Marktumfeld bleibt jedoch herausfordernd. Während sich der Bitcoin-Kurs um die 91.000 US-Dollar stabilisiert, verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Anfang Januar Nettoabflüsse von rund 1,1 Milliarden US-Dollar, was auf eine vorübergehende Zurückhaltung institutioneller Investoren hindeutet.
Der kommende Donnerstag dürfte die Richtung vorgeben. Sollte der Senatsausschuss den CLARITY Act mit den verschärften Restriktionen vorantreiben, müssten Anleger die langfristige Ertragskraft von Coinbase neu bewerten.
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