Die Siemens-Aktie gerät nach einem Kursrückgang ins Visier von Schnäppchenjägern. JPMorgan-Analyst Phil Buller wertet die jüngste Schwäche als attraktive Einstiegsgelegenheit – und bestätigt sein Kursziel von 300 Euro. Gleichzeitig liefert die Medizintechnik-Tochter Healthineers gemischte Signale.

Die wichtigsten Fakten:
- JPMorgan bekräftigt "Overweight" mit Kursziel 300 Euro
- Siemens Healthineers übertrifft Gewinnerwartungen im Q1
- Siemens Energy investiert 1 Milliarde US-Dollar in US-Produktion
- Übernahme von Canopus AI stärkt KI-Kompetenz

Healthineers überzeugt beim Gewinn

Die Zahlen von Siemens Healthineers fallen durchwachsen aus. Der Medizintechnikkonzern verzeichnete im ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang auf 5,4 Milliarden Euro – nominal ein Minus von 1,5 Prozent. Das vergleichbare Wachstum lag jedoch bei 3,8 Prozent.

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Positiv überraschte das bereinigte operative Ergebnis: Mit 809 Millionen Euro übertraf Healthineers die Analystenschätzungen von 784 Millionen Euro. Die EBIT-Marge blieb stabil bei 15 Prozent. Zur anstehenden Hauptversammlung schlägt das Management eine Dividendenerhöhung auf 1,00 Euro je Aktie vor.

Milliarden-Offensive in den USA

Parallel sorgt die ehemalige Energiesparte Siemens Energy für Aufmerksamkeit. Das Unternehmen kündigt Investitionen von 1 Milliarde US-Dollar in den USA an. Ziel ist der Ausbau der Produktion von Netzausrüstung und Gasturbinen – eine Reaktion auf die stark steigende Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren.

Strategisch erweitert die Muttergesellschaft derweil ihr Portfolio: Mit der Übernahme von Canopus AI stärkt Siemens die Kompetenzen im Bereich KI-gestützter Halbleiter-Messtechnik. Der Schritt unterstreicht den Fokus auf industrielle Digitalisierung.

Analyst sieht 25 Prozent Aufwärtspotenzial

JPMorgan-Analyst Phil Buller bleibt trotz der aktuellen Schwäche optimistisch. Der jüngste Kursrückgang – rechnerisch ein Börsenwertverlust von rund 15 Milliarden Euro – biete Anlegern mit einem Anlagehorizont von 12 bis 18 Monaten eine attraktive Einstiegschance. Bei einem Kursziel von 300 Euro ergibt sich ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent.

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