Vonovia Aktie: JPMorgan bleibt positiv
Vonovia steuert auf die Jahreszahlen zu – und bekommt kurz davor Rückenwind aus den USA. JPMorgan bestätigt das Rating „Overweight“ und hält die Aktie für günstig bewertet. Doch worauf setzt die Bank dabei konkret?
JPMorgan sieht Bewertungsvorteil vor Zahlen
Der JPMorgan-Analyst Neil Green bekräftigte am Mittwochabend seine positive Einschätzung. Nach Gesprächen mit Branchenvertretern in Europa und den USA kommt er zu dem Schluss, dass Vonovia derzeit attraktiv bewertet sei. Entsprechend geht Green „recht optimistisch“ in die anstehenden Geschäftszahlen und erwartet laut Bericht eine positive Kursreaktion.
An der Börse zeigt sich bisher noch keine große Bewegung: Die Aktie notiert heute bei 24,79 Euro und liegt damit nur knapp über dem gestrigen Schlusskurs (24,74 Euro). Über die vergangenen zwölf Monate steht allerdings ein deutliches Minus von -18,32% zu Buche – ein Hinweis darauf, dass der Markt die Branche weiterhin mit Vorsicht betrachtet.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- JPMorgan-Rating: „Overweight“ (bestätigt)
- Nächster wichtiger Termin: 19. März 2026 (Geschäftsbericht 2025)
- Dividende für 2024: 1,22 Euro je Aktie (zuvor 0,90 Euro)
- Dividendenwahlrecht 2024: Bar- oder Aktiendividende, 35,53% entschieden sich für Aktien
- Aktueller Kurs: 24,79 Euro (heute), +0,08% Tagesveränderung
Termine, Dividende und Zinsen als Taktgeber
Im Kalender ist der 19. März 2026 der nächste Fixpunkt: Dann legt Vonovia den Geschäftsbericht für 2025 vor. Danach folgen am 7. Mai 2026 die Zahlen zum ersten Quartal, bevor am 21. Mai 2026 die Hauptversammlung ansteht.
Auch die Dividendenpolitik bleibt ein Thema. Für 2024 erhöhte Vonovia die Ausschüttung auf 1,22 Euro je Aktie. Dass Aktionäre erneut zwischen Bar- und Aktiendividende wählen konnten und sich ein relevanter Anteil für die Aktiendividende entschied, unterstreicht: Kapitalstruktur und Liquidität spielen für Investoren weiterhin eine wichtige Rolle.
Dazu kommt das Umfeld. Der deutsche Wohnimmobiliensektor bleibt stark von der Zinsentwicklung geprägt. Rückenwind lieferte zuletzt eine Einschätzung des DIW: Ende Januar stellte das Institut eine Wende am Bau in Aussicht – ein Signal, das die Stimmung für den Sektor zumindest etwas aufhellen kann.
Zum Chartbild passt, dass die Aktie nahe am 50-Tage-Durchschnitt (24,66 Euro) liegt, aber klar unter dem 200-Tage-Durchschnitt (26,83 Euro) notiert. Der Trend wirkt damit kurzfristig stabiler, langfristig jedoch noch nicht gedreht.
Im Mittelpunkt steht jetzt der 19. März: Mit dem Geschäftsbericht 2025 wird sich zeigen, ob der von JPMorgan betonte Bewertungsspielraum auch fundamental untermauert wird – und ob Vonovia damit Vertrauen zurückgewinnen kann.
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