Der Bitcoin rutscht immer tiefer. Am Donnerstag durchbrach die Kryptowährung die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar und fiel auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise auf 69.049 Dollar – der tiefste Stand seit November 2024. Das Jahresminus beträgt mittlerweile satte 20 Prozent.

Seit dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im Oktober 2025 hat der Bitcoin fast 45 Prozent an Wert eingebüßt. Rund 55.000 Dollar sind in wenigen Monaten vernichtet worden. Auch 2025 endete bereits mit einem Minus von sechs Prozent – erst das vierte Verlustjahr in der Geschichte der Digitalwährung seit 2009.

Institutionelle ziehen sich zurück

"Am Markt herrscht ein Cocktail der Unsicherheit, bestehend aus geldpolitischen Unwägbarkeiten, befürchteter Liquiditätsverknappung und dem Rückzug institutionellen Kapitals", beschreibt Analyst Timo Emden von Emden-Research die Lage. Die Nervosität unter Anlegern ist spürbar.

Besonders aufschlussreich: Spot-ETFs verzeichnen anhaltende Abflüsse. Das deutet darauf hin, dass sich nicht nur Kleinanleger, sondern auch institutionelle Investoren vom Krypto-Markt verabschieden. Die Gesamtkapitalisierung aller Kryptowährungen ist von rund 3 Billionen Dollar Anfang 2026 auf aktuell nur noch 2,4 Billionen Dollar geschrumpft.

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Gold schlägt Bitcoin

Ein wesentlicher Treiber der Bitcoin-Schwäche: Anleger suchen angesichts geopolitischer Unsicherheiten verstärkt Zuflucht in klassischen sicheren Häfen wie Gold und Silber. Die Volatilität von Gold ist dabei zuletzt stark gestiegen, während das Bitcoin-zu-Gold-Volatilitätsverhältnis auf ein Rekordtief von 1,5 gefallen ist.

JPMorgan sieht darin paradoxerweise eine langfristige Chance. Die Bank schätzt die Bitcoin-Produktionskosten auf 87.000 Dollar – eine Marke, die historisch als Preisuntergrenze diente. Auf volatilitätsbereinigter Basis müsste die Bitcoin-Marktkapitalisierung auf 266.000 Dollar steigen, um mit den privaten Goldinvestitionen gleichzuziehen.

Schleichender Abbau statt Crash

"Wir sehen nach wie vor keinen klassischen Crash, sondern einen schleichenden Abbau von Bewertung und Risikoappetit", betont Emden. Tatsächlich verlaufen die Positionsliquidierungen moderater als noch im vergangenen Quartal. Auch bei Perpetual Futures und CME-Kontrakten zeigt sich ein geordneter, wenn auch negativer Abbau.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,4 Billionen Dollar dominiert Bitcoin weiterhin den Krypto-Markt. Ethereum folgt mit etwa 250 Milliarden Dollar, Tether mit 185 Milliarden Dollar. Die Frage bleibt: Wo findet der Bitcoin seinen Boden?

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