Coinbase Aktie: Ausgiebige Marktbeobachtungen
Coinbase-Aktionäre müssen derzeit gegensätzliche Informationen verarbeiten. Während die Investmentbank Goldman Sachs das Unternehmen aufgrund eines strukturellen Wandels zum Kauf empfiehlt, trennt sich CEO Brian Armstrong von großen Aktienpaketen. Hinzu kommt Druck durch einen korrigierenden Bitcoin-Kurs, der die kurzfristige Stimmung belastet.
Goldman Sachs sieht strukturellen Wandel
Trotz der aktuellen Kurskorrektur hat Goldman Sachs die fundamentale Einschätzung für die größte US-Kryptobörse verbessert. Analyst James Yaro stufte die Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel von 294 auf 303 USD an.
Der Grund für diesen Optimismus liegt in der Transformation des Geschäftsmodells. Yaro betont, dass sich Coinbase erfolgreich von einer rein zyklischen Handelsplattform wegbewegt. Durch den Ausbau von Infrastrukturdiensten, Abonnements und dem Konzept einer „Everything Exchange“ – die Krypto, Aktien und Derivate umfasst – sollen die Umsatzströme künftig verlässlicher fließen und weniger von den täglichen Launen des Kryptomarktes abhängen. Prognosen sehen den Umsatz bis 2028 bei rund 8,5 Milliarden USD.
Insider-Verkäufe und Marktschwäche
Diesem langfristigen Optimismus stehen jedoch kurzfristige Warnsignale gegenüber. CEO Brian Armstrong verkaufte am 5. Januar 40.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von knapp 249 USD, was einem Erlös von rund 10 Millionen USD entspricht. Marktbeobachter werten solche Insider-Verkäufe oft als Zeichen, dass das Management kurzfristig nur begrenztes Aufwärtspotenzial sieht, zumal es sich um eine Fortsetzung früherer Verkäufe handelt.
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Zusätzlich korreliert die Aktie weiterhin stark mit dem breiten Kryptomarkt, der aktuell Schwäche zeigt. Der Bitcoin-Kurs rutschte binnen 24 Stunden um rund 3 Prozent ab und bewegt sich im Bereich von 90.000 USD. Diese Abhängigkeit erschwert trotz der strategischen Neuausrichtung eine Abkopplung des Aktienkurses von der Basis-Assetklasse.
Regulatorische Hürden
Auch operativ gibt es Gegenwind. In Argentinien musste Coinbase die Umwandlung von Pesos in den Stablecoin USDC aussetzen. Hintergrund sind lokale regulatorische Hürden. Der Vorgang verdeutlicht die anhaltenden Schwierigkeiten bei der globalen Skalierung von Krypto-Infrastruktur über verschiedene Rechtsräume hinweg.
Wichtige Kennzahlen im Überblick:
- Schlusskurs (Nasdaq): 245,93 USD
- Kursziel Goldman Sachs: 303 USD
- RSI (14 Tage): 72,8
- 52-Wochen-Hoch: 361,25 USD
Die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Kursniveau und dem optimistischen Kursziel von Goldman Sachs deutet auf eine hohe Volatilitätsprämie hin. Anleger müssen abwägen, ob sie der These des strukturellen Wachstums folgen oder die Insider-Verkäufe und die aktuelle Bitcoin-Schwäche als Grund zur Zurückhaltung werten.
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