Coeur Mining steht vor einem Wendepunkt. Während CEO Mitchell J. Krebs heute auf der BMO-Konferenz in Florida das vergangene Geschäftsjahr und die Strategie erläutert, läuft im Hintergrund die größte Übernahme der Unternehmensgeschichte. Die Integration von New Gold soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden – und könnte den Konzern deutlich verändern.

Starkes Jahr, gemischte Signale

Die Zahlen für 2025 fallen beeindruckend aus: Mit einem Umsatz von 2,07 Milliarden US-Dollar und einem Nettogewinn von 586 Millionen US-Dollar aus dem laufenden Geschäft hat Coeur Mining das beste Jahr seiner jüngeren Geschichte abgeliefert. Die Goldproduktion stieg um 23 Prozent auf 419.046 Unzen, die Silberförderung sogar um 57 Prozent auf 17,9 Millionen Unzen.

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Besonders das vierte Quartal trug dazu bei: 675 Millionen US-Dollar Umsatz und ein operativer Cashflow von 375 Millionen US-Dollar unterstreichen die verbesserte Ertragskraft. Am Jahresende stand das Unternehmen mit 553,6 Millionen US-Dollar Liquidität gegen 340,5 Millionen US-Dollar Schulden solide da – ein klarer Netto-Cash-Status.

Analysten uneinig

Die Bewertung durch die Wall Street fällt jedoch gemischt aus. Roth MKM bekräftigte am 20. Februar die Kaufempfehlung und hob das Kursziel auf 29 US-Dollar an. Canaccord Genuity hingegen stufte die Aktie am selben Tag auf "Hold" herab, mit einem Kursziel von 26 US-Dollar. Die unterschiedlichen Einschätzungen dürften vor allem mit der bevorstehenden New-Gold-Integration zusammenhängen, deren Erfolg noch nicht absehbar ist.

New Gold: Chancen und Risiken

Die Übernahme von New Gold, die nach der Zustimmung der Aktionäre am 27. Januar nun in der Umsetzungsphase steckt, wird die Unternehmensstruktur deutlich verändern. Mit dem Abschluss wird in der ersten Jahreshälfte 2026 gerechnet. Bereits jetzt hat Coeur Mining den New-Gold-CEO Patrick Godin und Direktorin Marilyn Schonberner vorsorglich in den Vorstand berufen. Gleichzeitig verließ Direktor N. Eric Fier das Gremium am 16. Februar.

Die Prognose für 2026 liegt bei 390.000 bis 460.000 Unzen Gold und 18,2 bis 21,3 Millionen Unzen Silber – ein leichter Rückgang gegenüber 2025. Ob die Integration von New Gold diese Zahlen noch nach oben verschieben kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Zudem wurde die Lebensdauer der Wharf-Mine durch einen neuen technischen Bericht auf rund zwölf Jahre verlängert, was Planungssicherheit schafft.

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