CATL Aktie: Strategische Wende
Der weltgrößte Batteriehersteller CATL vollzieht zum Jahresstart 2026 eine signifikante Kurskorrektur. Als Reaktion auf eine Preisexplosion beim Rohstoff Lithiumkarbonat setzt das Unternehmen ab sofort massiv auf die Natrium-Ionen-Technologie. Doch kann diese strategische Neuausrichtung die Margen in einem angespannten Marktumfeld sichern?
Flucht vor Lithiumkosten
Die Entscheidung für den Technologie-Schwenk erfolgt vor dem Hintergrund drastischer Preissteigerungen. In den vergangenen drei Monaten kletterte der Preis für Lithiumkarbonat in China um über 50 Prozent auf mehr als 120.000 Yuan (ca. 17.000 US-Dollar) pro Tonne. Diese Entwicklung setzt die gesamte Lieferkette unter massiven Druck. Mehrere Kathodenhersteller, darunter Zulieferer von CATL und BYD, mussten Ende Dezember ihre Produktion vorübergehend stoppen, da nachgelagerte Kunden die höheren Kosten nicht akzeptierten.
Um dieser Volatilität entgegenzuwirken, rief CATL auf seiner jüngsten Lieferantenkonferenz die „Doppelstern“-Ära aus. Ab 2026 werden Natrium-Ionen-Batterien parallel zu Lithium-Akkus in großem Maßstab ausgerollt. Ziel ist es, kostengünstige Alternativen für preissensible Segmente zu schaffen und die Abhängigkeit von schwankenden Rohstoffmärkten zu reduzieren.
Technische Offensive
Mit der Marke „Naxtra“ positioniert sich CATL an der Spitze der technologischen Entwicklung. Die neuen Natrium-Ionen-Akkus erreichen eine Energiedichte von bis zu 175 Wh/kg und setzen damit weltweit Maßstäbe in dieser Kategorie.
Besondere Vorteile bietet die Technologie unter extremen Bedingungen:
* Kälteresistenz: Betriebsbereitschaft von minus 40 bis plus 70 Grad Celsius.
* Reichweite: Über 500 Kilometer sind in Personenkraftwagen möglich.
* Langlebigkeit: Batteriepacks überstehen mehr als 10.000 Ladezyklen.
* Sicherheit: Erste Zertifizierung nach dem neuen chinesischen Sicherheitsstandard GB 38031-2025.
Neuer Großauftrag startet
Trotz eines leichten Rückgangs des Marktanteils im Heimatmarkt China behauptet CATL seine globale Dominanz mit rund 38 Prozent Marktanteil. Zur Festigung dieser Position tritt heute, am 1. Januar 2026, eine langfristige Partnerschaft mit HyperStrong in Kraft. Der Vertrag garantiert die Abnahme von mindestens 200 GWh an Batteriezellen bis Ende 2028 und bildet das Fundament für den Ausbau des Energiespeichergeschäfts.
Der Erfolg der neuen Strategie hängt nun maßgeblich von der Skalierbarkeit der Natrium-Produktion ab. Analysten halten Zellkosten von 40 US-Dollar pro kWh für möglich, sofern die Fertigungskapazitäten schnell genug hochgefahren werden. Konkrete Einblicke in die finanziellen Auswirkungen des Kurswechsels werden die Quartalszahlen erwartet, die für Ende April 2026 terminiert sind.
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