Nach der vollständigen Übernahme durch BioNTech im Januar rückt die CureVac-Technologie in ein völlig neues Umfeld. Der Mutterkonzern meldet für 2025 einen Milliardenverlust und kündigt einen tiefgreifenden Wechsel in der Führungsebene an. Was bedeutet der Rückzug der BioNTech-Gründer für die integrierte mRNA-Forschung?

Rote Zahlen trotz Milliardenumsatz

Am Dienstag präsentierte BioNTech die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr. Trotz eines Umsatzes von 2,9 Milliarden Euro verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,14 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag das Minus noch bei 665 Millionen Euro. Diese Entwicklung unterstreicht den enormen Kapitalbedarf für die klinische Forschung und die Integration der erworbenen CureVac-Assets. Dank liquider Mittel von 17,2 Milliarden Euro zum Jahresende bleibt das finanzielle Fundament für die laufende Forschungsarbeit und die operativen Kosten der erweiterten Organisation jedoch stabil.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CureVac?

Gründer-Rückzug ordnet Forschung neu

Die einschneidendste Veränderung betrifft die Chefetage: Die Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci werden ihre Führungspositionen bis Ende 2026 aufgeben. Sie planen den Aufbau eines neuen, unabhängigen mRNA-Forschungsunternehmens. BioNTech stattet dieses Start-up mit spezifischen Technologien sowie Rechten aus und erhält im Gegenzug eine signifikante Minderheitsbeteiligung. Dieser Schritt strukturiert die Forschungslandschaft für mRNA-Therapeutika um und beeinflusst direkt, wie die kombinierten Entwicklungsprojekte von BioNTech und CureVac künftig gesteuert werden.

Gedämpfter Ausblick und Fokus auf Onkologie

Für das Jahr 2026 rechnet das Management mit Erlösen zwischen 2,0 und 2,3 Milliarden Euro. Diese Prognose liegt unter den bisherigen Markterwartungen. Gleichzeitig fließen voraussichtlich 2,2 bis 2,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Der Fokus verschiebt sich dabei branchenweit deutlich von den rückläufigen Impfstoffgeschäften hin zur Onkologie und der Behandlung chronischer Krankheiten. Die CureVac-Übernahme liefert BioNTech hierfür zusätzliche technologische Werkzeuge.

Im Laufe des Jahres 2026 wird BioNTech die Ergebnisse von sechs späten klinischen Studien veröffentlichen und plant, bis zum Jahresende 15 laufende Phase-3-Onkologie-Studien vorzuweisen. Diese konkreten Datenpunkte werden maßgeblich belegen, wie effektiv die neu formierten Technologieplattformen sinkende Impfstoffumsätze kompensieren können.

CureVac-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CureVac-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:

Die neusten CureVac-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CureVac-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

CureVac: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...