CATL Aktie: Starke Jahresbilanz
CATL hat die Zahlen für 2025 vorgelegt – und die können sich sehen lassen. Der weltgrößte Batteriehersteller steigerte seinen Nettogewinn um gut 42 Prozent auf 72,2 Milliarden CNY. Die Aktie legte daraufhin kräftig zu und notiert aktuell rund 17 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief.
Wachstum auf breiter Front
Der Umsatz kletterte im Geschäftsjahr 2025 auf 423,7 Milliarden CNY – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark entwickelte sich das Kerngeschäft mit Lithium-Ionen-Batterien: Der Absatz stieg um 39 Prozent auf 661 GWh. Treiber war neben dem Elektrofahrzeugmarkt vor allem das Energiespeichersegment, das inzwischen höhere Margen erzielt als das klassische EV-Batteriegeschäft.
Zum starken Ergebnis trägt auch die konsequente Investition in Forschung und Entwicklung bei. Allein 2025 flossen 22,1 Milliarden CNY in F&E – über die vergangene Dekade summieren sich die Ausgaben auf mehr als 90 Milliarden CNY. Das zahlt sich offenbar aus: CATL führt den globalen EV-Batteriemarkt nun im neunten Jahr in Folge an, mit einem Marktanteil von 39,2 Prozent. Im Energiespeicherbereich hält das Unternehmen ebenfalls die Spitzenposition, mit 30,4 Prozent globaler Marktanteil.
Energiespeicher als nächster Wachstumsmotor
Das Energiespeichersegment rückt strategisch immer stärker in den Mittelpunkt. CATL-Chefjurist John H. Kwon erklärte, das Unternehmen strebe langfristig eine gleichgewichtige Umsatzverteilung von 50:50 zwischen EV-Batterien und Energiespeichersystemen an. Angesichts der aktuell höheren Margen in diesem Bereich ist das eine nachvollziehbare Priorität.
Auf der Produktionsseite verfügt CATL Ende 2025 über eine globale Kapazität von 772 GWh, weitere 321 GWh befinden sich im Aufbau. Das Werk in Deutschland arbeitet profitabel, die erste Phase des Werks in Ungarn hat den Betrieb aufgenommen – so das Urteil von Haitong International, die ihr „Outperform"-Rating am Mittwoch bestätigten und dabei eine Kapazitätsauslastung von 96,9 Prozent hervorhoben.
Blick nach vorn: Feststoffbatterien im Fokus
Für die nächste Technologiegeneration hat CATL bereits konkrete Schritte unternommen. Anfang März reichte das Unternehmen beim Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ein Patent zu Feststoffbatterietechnologie ein. Die neue Technologie nutzt fluorhaltige Lithiumsalze und Sulfidelektrolyte, um Lebensdauer und Ladegeschwindigkeit zu verbessern. Zellen mit einer Energiedichte von 500 Wh/kg befinden sich bereits in der Pilotproduktion; eine Kleinserienfertigung ist für 2027 geplant.
Dazu passt die geplante Dividende: Der Vorstand schlägt eine Ausschüttung von 69,57 CNY je zehn Aktien vor, was einer Gesamtausschüttung von über 31,5 Milliarden CNY entspricht – rund die Hälfte des Jahresgewinns. Das ist ein deutliches Signal, dass CATL trotz der hohen Investitionsagenda auch die Aktionäre nicht vergisst.
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