Der weltgrößte Batteriehersteller CATL hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Mit einem massiven Gewinnsprung und einer weiter ausgebauten Marktposition festigt der chinesische Konzern seine Vormachtstellung bei E-Autos und Energiespeichern. Doch woher kommt dieses enorme Wachstum in einem zunehmend umkämpften Marktumfeld?

Die Anleger honorieren die operativen Erfolge prompt: Nach Vorlage der Zahlen kletterte der Kurs heute um 5,26 Prozent auf 376,30 chinesische Yuan und baut damit das Plus der vergangenen Tage weiter aus.

KI und Stromnetze als neue Treiber

Verantwortlich für das starke Abschneiden ist längst nicht mehr nur das klassische Geschäft mit Autobatterien. Zwar wuchs der Umsatz auch hier um beachtliche 25 Prozent, doch die eigentliche Ertragsperle findet sich im Bereich der Energiespeichersysteme. Angetrieben von einer hohen Nachfrage für große Stromnetzprojekte und neue KI-Rechenzentren, erzielte CATL in diesem Segment eine Bruttomarge von knapp 27 Prozent.

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Dies übertrifft die Profitabilität der herkömmlichen Antriebsbatterien merklich und bescherte dem Konzern im vierten Quartal einen unerwartet hohen Gewinnsanfang von über 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt summierte sich der Jahresnettogewinn 2025 auf 72,2 Milliarden Yuan (rund 10,46 Milliarden US-Dollar) – ein Plus von über 42 Prozent.

Weltweite Dominanz zahlt sich aus

Auch auf internationalem Parkett baut das Unternehmen seine Führung aus. Mit einem weltweiten Marktanteil von über 39 Prozent bei Antriebsbatterien bleibt CATL im neunten Jahr in Folge unangefochten an der Spitze. Besonders lukrativ erweist sich dabei das Auslandsgeschäft, das bei stabilen Umsatzanteilen von rund 30 Prozent mit einer starken Marge von über 31 Prozent glänzt.

Von dieser Finanzkraft sollen nun auch die Aktionäre direkt profitieren. Das Management plant, die Hälfte des Nettogewinns als Dividende auszuschütten, was zusammen mit Aktienrückkäufen zu einer Gesamtrendite für Anteilseigner von über 40 Milliarden Yuan im abgelaufenen Jahr führt.

Für das laufende Jahr 2026 stehen die Zeichen auf weiterer physischer und technologischer Expansion. CATL plant den Bau neuer Produktionskapazitäten im Umfang von 321 Gigawattstunden und erwartet die breitere Markteinführung von Natrium-Ionen-Akkus. Zudem erschließt der Konzern mit ersten erfolgreichen Testflügen von elektrischen Senkrechtstartern (eVTOL) seiner Tochtergesellschaft AutoFlight völlig neue Anwendungsbereiche im Luftfahrtsektor.

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