DroneShield Aktie: Zahlenfokus
DroneShield steuert auf einen wichtigen Termin zu: Am Montag legt der australische Anbieter von Anti-Drohnen-Technologie seine geprüften Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor. Vieles ist nach dem Trading-Update bereits bekannt – spannend wird vor allem, ob die Testate und der Ausblick die bisherige Wachstumsstory untermauern.
Rekordjahr: Umsatz und Cashflow
Ende Januar hatte das Unternehmen vorläufige Zahlen veröffentlicht, die ein Rekordjahr skizzieren. Der Umsatz für das Gesamtjahr lag demnach bei 216,5 Mio. AUD – ein Plus von 277% gegenüber dem Geschäftsjahr 2024.
Im vierten Quartal kamen 51,3 Mio. AUD Umsatz hinzu (+94% zum Vorjahr). Die Kundenzahlungen beliefen sich in diesem Quartal auf 63,5 Mio. AUD. Operativ meldete DroneShield dabei einen positiven Cashflow von 7,7 Mio. AUD. Auf Jahressicht lag der operative Cashflow bei 23,4 Mio. AUD.
Die Basis für das starke Jahr entstand bereits im ersten Halbjahr: Der Umsatz sprang um 210% auf 72,3 Mio. AUD. Unterm Strich drehte das Ergebnis ins Plus. Der Nettogewinn nach Steuern lag bei 2,1 Mio. AUD, nach einem Verlust von 4,8 Mio. AUD im Vergleichszeitraum.
Blick nach vorn: 95,9 Mio. AUD „gesichert“
Für das Geschäftsjahr 2026 startet DroneShield nach eigenen Angaben mit 95,9 Mio. AUD bereits „committed“, also fest zugesagten Erlösen – der stärkste Jahresauftakt in der Unternehmensgeschichte.
Auffällig war zudem die Dynamik im Software-as-a-Service-Geschäft: Dieser Bereich wuchs im vierten Quartal um 475%. Ob sich dieses Tempo verstetigen lässt, dürfte am Montag eine der zentralen Fragen sein.
Führungswechsel und Kursausschläge
Ganz ohne Störgeräusche lief das Jahr nicht. Anfang November 2025 verkaufte CEO Oleg Vornik seinen gesamten Bestand von rund 14,8 Mio. leistungsbasiert gewährten Aktien. Weitere Directors und Insider folgten; insgesamt summierten sich die Verkäufe von Führungskräften in kurzer Zeit auf rund 70 Mio. AUD. Kurz darauf trat der US-CEO Matt McCrann Mitte November ohne Begründung zurück. Als Reaktion führte das Unternehmen verpflichtende Mindestbeteiligungen für Directors und Senior Executives ein.
Operativ verstärkte DroneShield zuletzt das Management: Am 10. Februar wurde Michael Powell zum Chief Operating Officer ernannt. Er bringt laut Unternehmen mehr als 25 Jahre Erfahrung in Verteidigung und Luft- und Raumfahrt mit, unter anderem aus leitenden Rollen bei Thales Australia und Knorr-Bremse, mit Fokus auf Fertigung und Lieferketten.
Auch die Aktie zeigte zuletzt extreme Ausschläge: 2025 stieg sie vom Tief bei 0,58 AUD bis zum Hoch bei 6,71 AUD Anfang Oktober um mehr als 750%. Nach den Insiderverkäufen fiel der Kurs bis Ende November auf 1,62 AUD (rund -75%). Es folgte eine Erholung bis 4,81 AUD Mitte Januar, anschließend wieder ein Rücksetzer. Mitte Februar notierte das Papier laut Quelle in etwa auf Höhe der 200-Tage-Linie.
Am Montag dürften die Märkte vor allem auf die geprüfte Bestätigung der bereits gemeldeten Zahlen, Kommentare zur „gesicherten“ Umsatzbasis von 95,9 Mio. AUD für 2026, die Entwicklung der Bruttomargen sowie ein erstes Trading-Update für das laufende erste Halbjahr 2026 schauen.
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