Der Uranproduzent Cameco profitiert von der globalen Renaissance der Kernenergie und geopolitischen Verschiebungen. Während westliche Versorger nach sicheren Bezugsquellen abseits von Russland suchen, schlägt sich diese Entwicklung deutlich in den Büchern der Kanadier nieder. Der frisch vorgelegte Jahresbericht für 2025 zeigt, wie höhere Verkaufspreise und strategische Beteiligungen das Geschäft antreiben.

Höhere Preise federn Volumenrückgang ab

Mit einem Gesamtumsatz von 3,48 Milliarden Kanadischen Dollar (rund 2,54 Milliarden US-Dollar) verzeichnete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Plus von elf Prozent. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem leichten Rückgang der Auslieferungsmengen auf 29 bis 32 Millionen Pfund Uran, nachdem 2025 noch 33 Millionen Pfund erreicht wurden. Dieser Volumenrückgang wird allerdings durch die aktuelle Marktdynamik abgefedert. Ein im Jahresvergleich um neun Prozent gestiegener durchschnittlicher Verkaufspreis im Uransegment gleicht die geringeren Mengen aus.

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Auch abseits der reinen Uranförderung wächst das Geschäft. Für die Produktion von Uranhexafluorid (UF6) peilt Cameco in diesem Jahr 13 bis 14 Millionen Kilogramm an. Das soll die Einnahmen in dieser Sparte um rund neun Prozent steigern und unterstreicht den Wert der integrierten Lieferkette des Unternehmens.

Westinghouse-Beteiligung als Gewinntreiber

Ein wesentlicher Faktor für die Profitabilität ist zudem die 49-prozentige Beteiligung an Westinghouse Electric. Nachdem der Anteil am bereinigten EBITDA von Westinghouse im Jahr 2024 bei 483 Millionen US-Dollar lag, erwartet Cameco für 2025 hier einen Zuwachs von weiteren 170 Millionen US-Dollar. Verantwortlich dafür ist unter anderem die Beteiligung an einem neuen Reaktor-Bauprojekt in Tschechien.

Die Marktposition der Kanadier mit ihren Kernprojekten McArthur River und Cigar Lake erweist sich in der aktuellen Weltlage als strategischer Vorteil. Regulatorische Beschränkungen für angereichertes Uran aus Russland zwingen westliche Energieversorger dazu, der Versorgungssicherheit höchste Priorität einzuräumen.

Mit der Kombination aus eigener Förderung in Nordamerika und der Beteiligung am Reaktorservice-Markt über Westinghouse deckt Cameco weite Teile des nuklearen Brennstoffkreislaufs ab. Die gestiegenen Verkaufspreise und das wachsende Dienstleistungsgeschäft bilden eine solide finanzielle Basis für die angepeilten Produktionsziele im Jahr 2026.

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