Mehr als 30 Prozent unter dem Allzeithoch vom 28. Januar 2026 — so tief notiert Cameco derzeit. Kurzfristiger Verkaufsdruck und ein schwächerer Uranspot-Preis belasten die Aktie. Die strategische Substanz des Unternehmens hat sich dabei kaum verändert.

Warum der Kurs unter Druck steht

Der Uranspot-Preis fiel Ende Februar auf 86,95 US-Dollar je Pfund, nachdem er im Vormonat mit 94,28 Dollar noch ein Zweijahreshoch markiert hatte. Dieser Rückgang trifft Uranproduzenten wie Cameco unmittelbar. Hinzu kommen eine branchenweite Gewinnmitnahme-Welle und eine Rotation aus Rohstoffwerten in defensivere Sektoren — ein Muster, das in Phasen makroökonomischer Unsicherheit häufig zu beobachten ist.

Allein in der Woche vom 16. bis 20. März verlor die Aktie rund vier Prozent. Das Allzeithoch vom 28. Januar bei 134,09 US-Dollar rückt damit in weite Ferne.

Bernstein hält an Cameco als Top-Pick fest

Trotz der Kursschwäche bleibt die institutionelle Unterstützung stabil. Bernstein bestätigt Cameco als einen seiner bevorzugten Uranwerte für 2026 und begründet dies mit der einzigartigen Positionierung entlang der gesamten Kernbrennstoffkette. Steigende Langfristpreise, wachsende politische Rückendeckung für Kernkraft und ein strukturelles Angebotsdefizit sprechen laut Bernstein für ein weiteres konstruktives Jahr im Uransektor.

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Das strukturelle Argument ist konkret: Die US-Energieinformationsbehörde EIA warnt vor einer Versorgungslücke von 184 Millionen Pfund Uran bei amerikanischen Kernkraftwerken über das nächste Jahrzehnt — mehr als drei Jahre Reaktorverbrauch.

Langfristverträge und Reaktorpipeline

Camecos Auftragsbuch wächst weiter. Zuletzt vereinbarte das Unternehmen die Lieferung von knapp 22 Millionen Pfund Urankonzentrat an Indiens Atomenergiedepartement für den Zeitraum 2027 bis 2035 — Vertragswert: rund 2,6 Milliarden kanadische Dollar.

Auf der Reaktorseite hat die US-Regierung Finanzierungen und Genehmigungen für neue Westinghouse-Reaktoren mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mindestens 80 Milliarden US-Dollar zugesagt. Camecos Management betont, dass jeder Reaktorneubau 80 bis 100 Jahre wiederkehrender Brennstoff- und Servicenachfrage erzeugt — ein Argument für die Dauerhaftigkeit des Geschäftsmodells.

Nächste Termine im Blick

Am 1. Mai 2026 legt Cameco seinen nächsten Quartalsbericht vor. Sechs Tage später, am 7. Mai, findet die jährliche Hauptversammlung statt — der Proxy Circular wird dafür am 2. April veröffentlicht. Diese beiden Termine markieren den nächsten konkreten Informationsschub für Anleger, die die Lücke zwischen aktuellem Kurs und fundamentaler Bewertung einschätzen wollen.

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