BYD Aktie: Kampf gegen Absatzflaute
Der Marktführer für New Energy Vehicles steht unter Druck. Nach einem Absatzeinbruch von über 30 Prozent zu Jahresbeginn reagiert der Konzern mit einer strategischen Doppelspitze. Während aggressive Finanzierungsmodelle kurzfristig Käufer locken sollen, steht kommende Woche eine umfassende Technologie-Präsentation an.
Rabattschlacht durch die Hintertür
Der chinesische Inlandsmarkt schwächelt massiv. Im Januar 2026 verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Verkaufszahlen um 30,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, maßgeblich ausgelöst durch das Auslaufen staatlicher Steuerbefreiungen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzt der Hersteller seit dem 25. Februar auf weitreichende finanzielle Anreize.
Anstatt lediglich die Listenpreise zu senken, lockt der Konzern nun mit extrem langen Kreditlaufzeiten von bis zu sieben Jahren. Für Volumenmodelle der Ocean-Serie, darunter der Seal und der Dolphin, wurden Optionen ohne Anzahlung eingeführt. Auch für die Offroad-Marke Fangchengbao gelten nun Zinssätze von lediglich 1,5 Prozent. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Beginn eines Finanzierungskriegs, um die Einstiegshürden für Konsumenten trotz fehlender staatlicher Subventionen zu senken.
Technologischer Quantensprung geplant
Parallel zur Vertriebsoffensive rüstet der Konzern technisch auf. Für den 5. März ist die Vorstellung neuer Plattform-Upgrades angekündigt. Im Zentrum steht das „Megawatt Flash Charging 2.0“, das mit einer Spitzenleistung von 1.500 Kilowatt die Ladeinfrastruktur revolutionieren soll – eine Leistungssteigerung von 50 Prozent gegenüber der ersten Generation.
Gleichzeitig wird die zweite Generation der Blade-Batterie erwartet. Mit einer Energiedichte von bis zu 210 Wh/kg und einer Lebensdauer von 3.000 Ladezyklen zielt das Unternehmen auf die Technologieführerschaft ab. Ein erstes Anwendungsbeispiel liefert die Luxus-Tochter Denza: Der neue Z9 GT soll mit einer 122,49 kWh starken Batterie eine Reichweite von 1.036 Kilometern (CLTC) erreichen und damit neue Maßstäbe im Segment setzen.
Die Strategie für das laufende Jahr ist damit klar definiert: Der geplante Bau von 4.000 neuen Schnellladestationen im Jahr 2026 flankiert die technologische Weiterentwicklung. Ob die Kombination aus günstigen Krediten und erhöhter Reichweite ausreicht, um die weggefallenen Subventionen vollständig zu kompensieren, werden die Absatzzahlen der kommenden Monate zeigen.
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