Broadcom baut seine Führungsposition im Markt für künstliche Intelligenz-Chips weiter aus. Eine aktuelle Studie von Counterpoint Research prognostiziert dem Halbleiterhersteller rund 60 Prozent Marktanteil bei kundenspezifischen KI-Chips bis 2027. Gleichzeitig zeigt eine Goldman Sachs-Analyse: Die Kosteneffizienz der Broadcom-Lösungen holt gegenüber Nvidia deutlich auf.

Dreifaches Wachstum bis 2027 erwartet

Counterpoint Research veröffentlichte am 28. Januar 2026 eine Prognose, die aufhorchen lässt: Die Auslieferungen von KI-Server-ASICs unter den zehn größten Hyperscalern sollen sich zwischen 2024 und 2027 verdreifachen. Broadcom wird dabei als dominierender Design-Partner für KI-Server-Chips gesehen – mit einem erwarteten Marktanteil von etwa 60 Prozent im Jahr 2027.

Der Grund für diese Position: Große Cloud-Anbieter wie Google, Amazon Web Services, Microsoft, Meta und Apple setzen verstärkt auf maßgeschneiderte KI-Chips für spezialisierte Trainings- und Inferenz-Aufgaben. Googles Tensor Processing Units (TPUs), die unter anderem die Gemini-KI-Modelle antreiben, bilden dabei ein wichtiges Standbein – mit Broadcom als Schlüsselpartner beim Design.

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Die wichtigsten Fakten:

  • Broadcom: ~60% prognostizierter Marktanteil 2027
  • ASIC-Lieferungen: Verdreifachung von 2024 bis 2027
  • Marvell Technology: Rückgang auf ~8% Marktanteil trotz Verdoppelung der Auslieferungen
  • Wettbewerb: Google-MediaTek-Allianz als neue Konkurrenz

Kosteneffizienz schließt zu Nvidia auf

Goldman Sachs untermauerte am 20. Januar 2026 seine positive Einschätzung für Broadcom mit einer detaillierten Kostenanalyse verschiedener KI-Chip-Lösungen. Die Investmentbank sieht Broadcom neben Nvidia als Hauptprofiteur der steigenden KI-Infrastrukturausgaben.

Besonders bemerkenswert: Googles neueste TPU v7 reduziert die Inferenz-Kosten pro Token um rund 70 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration TPU v6. Damit liegt die Kostenbilanz etwa auf dem Niveau von Nvidias GB200 NVL72 – oder sogar leicht darunter. Zum Vergleich: Amazons Trainium und AMDs Beschleuniger erreichten laut Goldman nur etwa 30 Prozent Kostenreduktion.

Nächster Meilenstein im März

Broadcom gab Anfang Januar 2026 Anleihen im Volumen von 4,5 Milliarden US-Dollar aus, um allgemeine Unternehmenszwecke zu finanzieren und Schulden nach der VMware-Übernahme zu tilgen. Am 4. März 2026 folgen die Quartalszahlen – Anleger werden genau auf die Umsatzentwicklung im KI-Chip-Geschäft und die Performance der Infrastruktur-Software nach der VMware-Integration achten.

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