Broadcom Aktie: KI-Backlog im Fokus
Broadcom gehört mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,6 Billionen US-Dollar zu den absoluten Schwergewichten im Technologiesektor. Doch Ende Januar 2026 richten sich alle Blicke auf den bevorstehenden Abschluss des ersten Geschäftsquartals. Investoren wollen vor allem wissen: Kann der Konzern seine ambitionierten Ziele im Bereich der künstlichen Intelligenz erfüllen und den massiven Auftragsbestand bestätigen?
Warten auf die Zahlen
Die Aktie verzeichnete im Januar eine durchwachsene Performance und liegt seit Jahresbeginn rund 5 Prozent im Minus. Während der Kurs zuletzt im Bereich von 330 US-Dollar pendelte, endet am 1. Februar offiziell das erste Geschäftsquartal 2026. Diese terminliche Nähe sorgt für Zurückhaltung am Markt, da die kommenden Ergebnisse als wichtiger Gradmesser für die gesamte Halbleiterindustrie gelten.
Die KI-Wette im Detail
Das Hauptaugenmerk der Anleger liegt auf der Umsatzentwicklung, insbesondere im Segment der KI-Infrastruktur. Im Dezember hatte das Management folgende Zielmarken für das nun endende Quartal ausgegeben:
- Gesamtumsatz: Rund 19,1 Milliarden US-Dollar erwartet.
- KI-Umsatz: Davon sollen etwa 8,2 Milliarden US-Dollar allein auf KI-Halbleiter entfallen.
- Auftragsbestand: Der gesamte Backlog liegt bei massiven 162 Milliarden US-Dollar, wobei der KI-spezifische Anteil Berichten zufolge rund 73 Milliarden US-Dollar beträgt.
Ob Broadcom diese selbstgesteckten Ziele erreicht oder übertrifft, dürfte die kurzfristige Kursrichtung maßgeblich beeinflussen. Broadcoms starke Positionierung bei kundenspezifischen KI-Beschleunigern und Netzwerklösungen profitiert direkt von den hohen Investitionsausgaben der großen Hyperscaler.
Dividende als Stabilitätsanker
Neben der Wachstumsfantasie durch künstliche Intelligenz liefert das Unternehmen auch für einkommensorientierte Anleger Argumente. Die Quartalsdividende wurde auf 0,65 US-Dollar je Aktie angehoben. Dies markiert die fünfzehnte jährliche Erhöhung in Folge seit dem Geschäftsjahr 2011 und unterstreicht die solide Cashflow-Generierung des Konzerns.
Ausblick
Da das Geschäftsquartal am 1. Februar endet, ist mit der Veröffentlichung der detaillierten Ergebnisse in den ersten Februarwochen zu rechnen. Anleger sollten auf die offizielle Terminankündigung auf der Investor-Relations-Webseite achten. Die Zahlenvorlage wird zeigen, ob die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Kursrückgang seit Jahresstart und dem massiven KI-Auftragsbestand eine Einstiegschance oder eine Warnung darstellt.
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