BP Aktie: Erneute Tiefschläge!
BP zieht die Notbremse: Der britische Energieriese hat sein Aktienrückkaufprogramm gestoppt und konzentriert sich wieder stärker auf das klassische Öl- und Gasgeschäft. Die Bilanz? Schwächere Jahresgewinne, Druck von Investoren und ein Ölpreis, der der Branche zu schaffen macht.
Rückkehr zu den Wurzeln
Nach Jahren ambitionierter Investitionen in erneuerbare Energien schwenkt BP um. Die Strategie: Mehr Fokus auf traditionelle Öl- und Gasprojekte, weniger Kapital für den grünen Umbau. Der Grund liegt auf der Hand – die Aktionäre waren unzufrieden mit der Performance während der Energiewende-Phase.
Im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Shell schnitt BP 2025 leicht schwächer ab: Die Aktie legte 10,1 Prozent zu, Shell kam auf 10,7 Prozent. Im laufenden Jahr 2026 dreht sich das Bild – hier liegt BP mit einem Plus von 11,36 Prozent vor Shell (8,32 Prozent).
Branchenweite Zurückhaltung
BP steht mit der Entscheidung nicht allein da. Analysten erwarten, dass große europäische Ölkonzerne ihre Aktienrückkäufe um 10 bis 25 Prozent reduzieren werden. Der Hintergrund: Brent-Rohöl ist im Vorjahr um rund 20 Prozent gefallen und pendelt aktuell zwischen 71 und 72 Dollar pro Barrel. Bei solchen Preisen setzen die Unternehmen auf finanzielle Stabilität statt auf großzügige Ausschüttungen.
Zusätzlichen Druck erzeugen geopolitische Unsicherheiten – von den Atomgesprächen zwischen den USA und Iran bis hin zu neuen Handelspolitiken, die die Märkte verunsichern.
Analysten bleiben vorsichtig optimistisch
Am 24. Februar 2026 senkte die Investmentbank Berenberg ihre Gewinnerwartungen für BP, hält aber an der Kaufempfehlung fest. Zuvor hatte bereits HSBC Anfang Februar eine Herabstufung vorgenommen. Die reduzierten Prognosen spiegeln die angespannte Lage wider: niedrigere Ölpreise, gestoppte Rückkäufe und die Abkehr von der ursprünglichen Transformationsstrategie.
Der Konzern muss nun beweisen, dass die Rückkehr zum klassischen Geschäft die richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen ist. Die nächsten Quartale werden zeigen, ob sich die strategische Kehrtwende auszahlt.
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