BMW Aktie: Roboter rollen an
BMW setzt verstärkt auf humanoide Roboter in der Produktion. Nach erfolgreichen Tests beginnt im Sommer ein Pilotprojekt am Standort Leipzig – während sich der Konzern parallel auf neue EU-Vorgaben beim Batteriepass vorbereitet.
Leipzig wird zum Testfeld für Physical AI
Seit Dezember 2025 erprobt BMW humanoide Roboter des Herstellers Hexagon in seiner Leipziger Fabrik. Nach einem weiteren Test im April startet nun im Sommer der nächste Schritt: Ein Pilotprojekt mit einer einstelligen Anzahl der Maschinen soll zeigen, wie sich die KI-gestützten Helfer in die laufende Serienproduktion integrieren lassen.
Die Roboter sind 1,65 Meter groß, wiegen 60 Kilogramm und bewegen sich mit 2,5 Metern pro Sekunde. Ihre Batterien halten drei Stunden – danach wechseln sie diese selbstständig. Aus Sicherheitsgründen arbeiten sie vorerst in abgetrennten Bereichen.
Von der Batteriefertigung bis zur Karosserie
BMW plant den Einsatz der Roboter in verschiedenen Produktionsbereichen: von der Batteriefertigung für Energiemodule bis zur Komponentenproduktion für Exterieur-Teile. „Pilotprojekte helfen uns dabei, den Einsatz von Physical AI unter realen industriellen Bedingungen zu erproben", erklärt Michael Nikolaides von BMW.
Erste Erfahrungen sammelte der Konzern bereits im US-Werk Spartanburg, wo zwei Roboter von Figure AI zehn Monate lang Blechteile für Schweißprozesse bei rund 30.000 Fahrzeugen handhabten. BMW spricht von einem „echten Mehrwert unter realen Produktionsbedingungen".
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Ziel ist es, körperlich anstrengende oder gefährliche Tätigkeiten an Maschinen zu übertragen. Einen Stellenabbau schließt das Unternehmen aus. Die Kosten für die Technologie liegen allerdings im sechsstelligen Bereich pro Roboter, wie Arnaud Robert von Hexagon Robotics andeutete.
Datenbrücke nach China für den Batteriepass
Parallel arbeitet BMW mit dem chinesischen Batteriekonzern CATL an der Vorbereitung auf den ab 2026 in der EU verpflichtenden Batteriepass. In einem Memorandum of Understanding, das während des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in China unterzeichnet wurde, vereinbarten beide Partner Pilotprojekte zum grenzüberschreitenden Datenaustausch.
Der Batteriepass soll künftig Informationen über Herkunft, Zusammensetzung und Recyclingfähigkeit von Batterien enthalten. Für Autohersteller bedeutet das eine erhebliche logistische Herausforderung beim Datentransfer zwischen europäischen Produktionsstandorten und asiatischen Lieferanten.
Die BMW-Aktie notierte via XETRA zeitweise 0,34 Prozent tiefer bei 88,54 Euro.
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