BMW Aktie: Neuausrichtung überzeugt!
Bei BMW spitzt sich der Blick auf die kommenden Zahlen zu. Denn kurz vor der Bilanzvorlage prallen zwei Narrative aufeinander: Goldman Sachs senkt das Kursziel trotz Kaufempfehlung, während die DZ Bank auf eine operative Erholung setzt. Entscheidend wird, ob BMWs „Neue Klasse“ den erhofften Margenhebel wirklich liefern kann.
Analysten: Kursziel runter, Story bleibt
Goldman Sachs hält an der Kaufempfehlung fest, hat das Kursziel jedoch gesenkt. Als Begründung verweist die US-Bank auf die jüngsten Absatzzahlen des Konzerns. Das ist ein klassisches Signal: Die grundsätzliche Einschätzung bleibt positiv, aber die kurzfristige Dynamik wird vorsichtiger bewertet.
Die DZ Bank bleibt dagegen klar konstruktiv. Analyst Michael Punzet erwartet, dass BMW in den kommenden Quartalen von seinem technologieoffenen Ansatz profitieren kann. Im Fokus steht dabei der Hochlauf der „Neuen Klasse“ – also der künftigen Elektroauto-Architektur. In Kombination mit sinkenden Investitionen soll das die EBIT-Marge im Automobilsegment schrittweise zurück in den strategischen Zielkorridor von 8 bis 10 Prozent führen.
Branchenumfeld: Erwartungen sind empfindlich
Das Timing ist nicht zufällig: Deutsche Autobauer werden gerade besonders kritisch beäugt, nachdem Wettbewerber wie Volvo Cars und Stellantis mit ihren jüngsten Zahlen die Markterwartungen verfehlt haben. Entsprechend hoch ist die Aufmerksamkeit vor BMWs Veröffentlichung – Anleger suchen nach Anzeichen, ob der Sektor die nächste Enttäuschung oder eine Stabilisierung liefert.
Auch der Kurs spiegelt diese Vorsicht: Mit 88,64 € lag die Aktie am Dienstag rund 3,0% unter dem Niveau der Vorwoche. Der RSI von 36,7 deutet zudem auf eine eher schwache kurzfristige Dynamik hin.
Rückkaufprogramm und Zölle als Stabilitätsfaktoren
Stützend wirkt laut Marktkommentaren das laufende Aktienrückkaufprogramm. Solche Programme können Nachfrage in den Markt bringen und damit Rücksetzer abfedern – vor allem in nervösen Phasen vor wichtigen Terminen.
Zusätzlich wird BMW im Vergleich zu anderen deutschen Herstellern als relativ robust gegenüber möglichen Zollunsicherheiten eingeordnet. Gleichzeitig rückt die „Neue Klasse“ immer stärker als zentraler Treiber in den Vordergrund, an dem Investoren die mittelfristige Entwicklung festmachen.
Unterm Strich läuft alles auf den nächsten Meilenstein hinaus: Mit der anstehenden Bilanzvorlage muss BMW zeigen, dass Absatzentwicklung, Investitionskurve und der Hochlauf der „Neuen Klasse“ zusammenpassen – denn genau daran hängt, ob die Marge wieder Richtung 8 bis 10 Prozent zurückfindet.
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