BMW Aktie: Bedachte Marktbeobachtung
Goldman Sachs justiert kurz vor dem neuen Geschäftsbericht die Erwartungen an BMW. Das Kursziel sinkt – die Kaufempfehlung bleibt aber bestehen. Entscheidend wird nun, ob die kommenden Zahlen die vorsichtigeren Margen- und Wachstumannahmen stützen.
Goldman senkt Ziel – „Buy“ bleibt
In einer Studie vom 22. Februar 2026 reduzierte Analyst Christian Frenes das Kursziel für BMW von 112 auf 105 Euro. Am positiven Votum („Buy“) hält die US-Investmentbank fest. Die Botschaft dahinter: Goldman rechnet kurzfristig konservativer, sieht das Papier grundsätzlich aber weiter attraktiv genug für eine Kaufempfehlung.
Als Grundlage nennt Frenes neue Bewertungsannahmen rund um Margen und Wachstum. Dafür flossen die jüngsten Auslieferungsergebnisse sowie zuletzt kommunizierte Signale aus dem Konzern in das Modell ein. Unterm Strich führt das zu einer vorsichtigeren Berechnungsbasis für die kurzfristige operative Entwicklung.
Warum die Schätzungen vorsichtiger werden
Die Anpassung kommt in einem anspruchsvollen Umfeld für Europas Autobauer. Themen wie die China-Strategie, Marktzugang in Asien und geopolitische Impulse gewinnen laut Studie an Gewicht. Gleichzeitig bleibt die Transformation zur Elektromobilität kapitalintensiv, während sich der Wettbewerb in Europa weiter verschiebt.
Hinzu kommen Debatten über Marktöffnungen und mögliche regulatorische Eingriffe, die sich auf die globale Preisgestaltung bei Elektrofahrzeugen auswirken können. Solche Faktoren landen am Ende direkt in den Margenkalkulationen – und damit auch im Kursziel.
„Neue Klasse“ im Blick – und der Termin wird zum Taktgeber
Operativ treibt BMW den Umbau Richtung Elektromobilität weiter voran: Im Stammwerk München liefen im Februar 2026 die ersten Vorserienfahrzeuge des neuen BMW i3 vom Band. Das ist Teil der Vorbereitungen für die Architektur der „Neuen Klasse“, die die nächste Generation rein elektrischer Modelle tragen soll. Ende Januar bestätigte der Konzern außerdem, die flottenweiten CO₂-Emissionen in der EU 2025 weiter reduziert zu haben.
Wie passt das zur Aktie? Kurzfristig bleibt sie in Wartestellung vor den Zahlen: Mit 89,04 Euro liegt der Kurs leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt (90,05 Euro), während der RSI mit 36,7 auf ein eher schwächeres Momentum hindeutet. Die entscheidende Frage ist damit klar: Liefert der Geschäftsbericht genügend Belege, dass Absatzdynamik, Margen und EV-Planung zusammen ein stimmiges Bild ergeben?
Der Timing-Faktor ist offensichtlich: Goldman kalibriert seine Schätzungen direkt vor der Vorlage der neuen Bilanz. Genau dort dürfte der Markt vor allem auf Details zur Profitabilität und auf die Management-Kommunikation zu künftigen Margenzielen im Premiumsegment schauen – denn daran hängt, ob die vorsichtigere Bewertung schnell wieder nach oben dreht oder sich erst einmal festsetzt.
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