Riot Platforms steht vor einem strategischen Umbruch. Während das Unternehmen bisher primär als Bitcoin-Miner bekannt war, drängt der aktivistische Investor Starboard Value nun auf eine beschleunigte Transformation hin zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Hochleistungsrechnen (HPC). Kann die Nutzung der massiven Stromkapazitäten für KI-Infrastruktur den entscheidenden Bewertungsschub bringen?

Druck durch aktivistischen Investor

Starboard Value sieht erhebliches Potenzial in der bestehenden Infrastruktur des Unternehmens. Ein zentraler Baustein dieser Neuausrichtung ist der jüngst geschlossene 10-Jahres-Mietvertrag mit AMD für den Standort Rockdale in Texas. Dieser Vertrag könnte über die Gesamtlaufzeit einen Umsatz von bis zu einer Milliarde US-Dollar generieren, sofern alle Optionen ausgeübt werden. Marktbeobachter werten diesen Schritt als wichtige Validierung für den Aufbau einer breiteren KI-Infrastruktur.

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Das wertvollste Asset von Riot ist die genehmigte Stromkapazität von 1,7 Gigawatt. Starboard Value argumentiert, dass eine konsequente Monetarisierung dieser Kapazitäten für KI- und HPC-Anwendungen den Unternehmenswert signifikant steigern könnte. Analysten zufolge könnte das KI-Geschäft allein substanzielle jährliche EBITDA-Beiträge liefern, wenn Riot seine bisher nicht vertraglich gebundenen Kapazitäten analog zu aktuellen Branchen-Transaktionen vermarktet.

Fokus auf den kommenden Montag

Die Transformation spiegelt einen breiteren Branchentrend wider: Immer mehr Bitcoin-Miner rüsten ihre Rechenzentren um, um Cloud-Dienste und KI-Systeme zu unterstützen. Riot betreibt bereits großflächige Anlagen in Texas und Kentucky und treibt den Ausbau seiner Standorte aktiv voran, um die steigende Nachfrage nach rechenintensiven Anwendungen zu bedienen.

Anleger richten ihren Blick nun auf den kommenden Montag. In der Telefonkonferenz zu den Jahresergebnissen 2025 muss das Management Farbe bekennen und Details zur operativen Umsetzung der neuen Strategie liefern. Entscheidend für eine mögliche Neubewertung der Aktie werden konkrete Zeitpläne für die HPC-Pipeline, klare Pläne zur Asset-Allokation für die Standorte Rockdale und Corsicana sowie die Ankündigung weiterer KI-Verträge sein.

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