Bloom Energy legte am Montag eine beeindruckende Performance hin – ein Plus von 8,63 Prozent an einem einzigen Handelstag. Der Brennstoffzellen-Spezialist profitiert weiter von der enormen Nachfrage aus dem KI-Sektor, wo Rechenzentren nach zuverlässigen, netzunabhängigen Stromlösungen suchen. Die jüngsten Quartalszahlen und der prall gefüllte Auftragsbestand zeigen: Hier spielt die Musik.

Rekord-Quartal treibt Kurs

Anfang Februar hatte Bloom Energy seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fielen außergewöhnlich stark aus. Der Umsatz kletterte um 35,9 Prozent auf 777,68 Millionen Dollar und übertraf die Analystenschätzung um rund 130 Millionen Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stand ein Plus von 0,45 Dollar zu Buche, deutlich über der erwarteten Marke von 0,25 Dollar.

Für das Gesamtjahr 2025 meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von etwa 2,02 Milliarden Dollar. Besonders bemerkenswert: Bloom Energy erwirtschaftete zum zweiten Mal in Folge einen positiven operativen Cashflow.

Der Auftragsbestand explodierte regelrecht – ein Anstieg von rund 140 Prozent auf etwa sechs Milliarden Dollar. Dahinter stehen vor allem KI-Rechenzentren und Großkunden, die auf die Festoxid-Brennstoffzellen von Bloom setzen, um langwierige Netzanschlüsse zu umgehen.

Prognose überrascht

Für 2026 stellte Bloom Energy Umsätze zwischen 3,1 und 3,3 Milliarden Dollar in Aussicht – rund 500 Millionen Dollar mehr, als Analysten zuvor auf dem Zettel hatten. Beim Gewinn je Aktie peilt das Management 1,33 bis 1,48 Dollar an, ein deutlicher Sprung nach Jahren mit Verlusten.

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Die Reaktion der Wall Street folgte prompt: Morgan Stanley hob das Kursziel auf 184 Dollar, JPMorgan Chase auf 166 Dollar, UBS auf 170 Dollar. Alle drei Institute vergaben positive Bewertungen.

Milliarden-Deal mit AEP

Im Zentrum der Wachstumsstory steht ein Großauftrag über 2,65 Milliarden Dollar mit American Electric Power. AEP nutzte eine Option zum Kauf von rund 900 Megawatt Brennstoffzellen-Kapazität, die in der Nähe von Cheyenne, Wyoming, installiert werden sollen. Der Strom fließt über 20 Jahre an einen nicht genannten Abnehmer mit Investment-Grade-Rating.

Hinzu kommt eine Partnerschaft mit Brookfield Asset Management im Volumen von bis zu fünf Milliarden Dollar, die sich auf Stromversorgung für KI-Rechenzentren weltweit konzentriert.

Bewertung und Ausblick

Mit einem Rally von annähernd 500 Prozent über zwölf Monate hat die Aktie eine steile Kurve hinter sich. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei rund 42,3 Milliarden Dollar. Einige Analysten sehen das Papier bereits über dem fairen Wert – Jefferies etwa hält an einem Underperform-Rating fest, trotz angehobenen Kursziels auf 92 Dollar.

Zwei Insider verkauften Mitte Februar Anteile zu Kursen um 139 Dollar, ein Gesamtvolumen von etwa 677.000 Dollar.

Die entscheidende Frage lautet nun: Kann Bloom Energy den massiven Auftragsbestand termingerecht abarbeiten und gleichzeitig die Margen ausbauen? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen erfüllen kann, die in der aktuellen Bewertung stecken.

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