Die Aktie von Bloom Energy kennt derzeit kaum Halten und hat sich auf Zwölf-Monats-Sicht beinahe versechsfacht. Nun sorgt eine neue Analyse der Citigroup für zusätzlichen Rückenwind und treibt das Papier weiter in Richtung Allzeithoch. Der Treibstoff für diese Rallye bleibt unverändert: Der massive Energiehunger von KI-Rechenzentren trifft auf ein begrenztes Stromnetz.

Citigroup sieht weiteres Potenzial

Die US-Großbank Citigroup hat die Bewertung des Brennstoffzellen-Spezialisten aufgenommen und ein Kursziel von 162 US-Dollar ausgegeben. Analyst Vikram Bagri stuft das Papier zwar vorerst mit "Neutral" ein, doch der Markt reagierte am Dienstag positiv auf die Aufnahme der Coverage. Das neue Kursziel liegt signifikant über dem aktuellen Kursniveau und signalisiert, dass die Bewertung trotz des massiven Anstiegs der letzten Monate noch Luft nach oben haben könnte. Mit einem Schlusskurs von 141,06 Euro am Dienstag notiert die Aktie in Schlagdistanz zum jüngsten 52-Wochen-Hoch von 142,52 Euro.

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KI-Stromhunger als struktureller Treiber

Der fundamentale Grund für den steilen Aufstieg der Aktie liegt in einer strukturellen Nachfrageverschiebung. Tech-Giganten und sogenannte "Hyperscaler" benötigen dringend zuverlässige Energiequellen für ihre KI-Rechenzentren, da die öffentlichen Stromnetze oft an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und Anschlusszeiten zu lang sind.

Bloom Energys Festoxid-Brennstoffzellen bieten hier eine Lösung zur lokalen Stromerzeugung ("On-Site Power"), die unabhängig vom Netz funktioniert. Das Auftragspolster ist mittlerweile auf 20 Milliarden US-Dollar angewachsen, gestützt durch eine strategische Partnerschaft mit Brookfield, die Bloom Energy als bevorzugten Partner für weltweite KI-Fabriken positioniert.

Starke Bilanz stützt den Kurs

Untermauert wird die Wachstumsfantasie durch solide operative Entwicklungen. Im vierten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen die Markterwartungen deutlich: Der Umsatz kletterte um fast 36 Prozent auf 777,7 Millionen US-Dollar, während der Gewinn pro Aktie mit 0,45 US-Dollar weit über den Prognosen lag. Auch der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 überzeugt Anleger, mit einem angepeilten Umsatzkorridor von 3,1 bis 3,3 Milliarden US-Dollar und einer stabilen Bruttomarge.

Institutionelle Investoren greifen zu

Diese fundamentale Stärke bleibt großen Marktteilnehmern nicht verborgen. Die Anzahl der Hedgefonds, die Positionen in Bloom Energy halten, stieg im letzten Quartal um gut 37 Prozent an. Mittlerweile befinden sich über 75 Prozent der Anteile in institutioneller Hand. Da die Investitionsausgaben der Hyperscaler laut Berichten auf bis zu 600 Milliarden US-Dollar steigen sollen, bleibt das Marktumfeld für Bloom Energy im Jahr 2026 ideal. Der nächste wichtige Meilenstein für Anleger sind die Quartalszahlen, die für Ende April oder Anfang Mai erwartet werden.

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