BioNTech Aktie: Täglicher Rundblick
BioNTech setzt einen wichtigen Fixpunkt für Anleger: Am 10. März legt das Unternehmen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Interessant ist diesmal weniger der reine Rückblick – sondern welche Signale das Management zur strategischen Neuausrichtung liefert. Denn BioNTech will sich zunehmend vom Corona-Geschäft lösen und in der Krebsmedizin zur Mehrprodukt-Firma werden.
Zahlen, Call und Unternehmensupdate
Die Ergebnisse sollen am Dienstag, 10. März 2026, veröffentlicht werden. Am selben Tag folgt am frühen Nachmittag europäischer Zeit eine Telefonkonferenz samt Webcast für Investoren und Analysten. Dabei ist auch ein Corporate Update angekündigt – also ein Blick auf die nächsten Schritte über die nackten Finanzzahlen hinaus. Eine Aufzeichnung des Webcasts will BioNTech anschließend für 30 Tage auf der eigenen Website bereitstellen.
Warum dieser Termin diesmal besonders zählt
Der Bericht kommt nach einer Phase, in der BioNTech seine Prioritäten für 2026 klar abgesteckt hat: Im Januar stellte das Unternehmen den Übergang in Richtung Onkologie in den Mittelpunkt. Ziel sind mehrere vermarktete Krebsmedikamente bis 2030. Außerdem rechnet BioNTech damit, bis Ende 2026 insgesamt 15 Phase-3-Studien laufen zu haben.
Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Der Markt für COVID-19-Impfstoffe verändert sich, nachdem dieses Geschäft lange der große Umsatztreiber war. Umso wichtiger wird, wie schnell und wie überzeugend die Onkologie-Pipeline vorankommt – und ob die etablierten Impfstofferlöse die Transformation weiter finanzieren können.
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Zusätzliches Thema: Patentstreit mit Moderna
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt auch der jüngste juristische Schritt gegen Moderna. BioNTech hat in den USA Klage eingereicht und wirft dem Konkurrenten Patentverletzungen im Zusammenhang mit mRNA-Technologie vor, die in Modernas COVID-19-Impfstoff mNEXSPIKE genutzt werde. Der Fall ist der nächste Baustein in einer Reihe von Auseinandersetzungen zwischen großen mRNA-Anbietern – und könnte die Debatte um Schutzrechte und künftige Einnahmequellen mitprägen.
Zuletzt zeigte sich die Aktie eher verhalten: Der Schlusskurs von gestern lag bei 92,20 Euro, auf 30 Tage gerechnet steht ein Minus von 5,10% zu Buche.
Am 10. März dürfte sich der Blick daher auf drei Punkte bündeln: Fortschritte in der Onkologie-Pipeline (inklusive der angepeilten Phase-3-Aktivität), die Entwicklung der Erlöse aus dem Impfstoffgeschäft und der Ausblick für das laufende Jahr 2026.
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