Ein schwacher Tag für die Düsseldorfer Rheinmetall bahnte sich am Donnerstag an. Rheinmetall schloss dann nach deutlich enttäuschendem Handel am Ende tatsächlich bei 1.672 Euro ab. Das entsprach einem Minus von 1,04 %. Gleichzeitig taxieren Analysten den Titel im Durchschnitt bei rund 2.120 Euro. Die Differenz bleibt erheblich. Damit allerdings sind auch die Chancen für die Düsseldorfer unverändert noch sehr gut.

Rheinmetall: Sie bekommen immer wieder neue Aufträge

Operativ setzte der Konzern mehrere Signale in kurzer Folge. Ein zentrales Thema betrifft die Beschaffung neuer Drohnensysteme für die Bundeswehr. Rheinmetall sicherte sich einen festen Platz bei der Lieferung sogenannter Loitering Munition. Zuvor hatten junge Technologiefirmen im Wettbewerb eine starke Rolle gespielt. Am Ende positionierte sich der Düsseldorfer Konzern jedoch als Partner innerhalb des Projekts.

Geliefert werden sollen Systeme, die über längere Zeit im Zielgebiet verbleiben können und per Datenlink gesteuert werden. Die erste Tranche umfasst tausende Einheiten, insgesamt steht eine fünfstellige Stückzahl im Raum. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ausstattung der Brigade Litauen.

Parallel dazu erhielt Rheinmetall zuletzt schon am 18. Februar die Freigabe der EU-Kommission zur Übernahme von Naval Vessels Lürssen sowie Blohm+Voss. Vier Werftstandorte in Hamburg, Wilhelmshaven und Wolgast wechseln damit unter das Dach des Konzerns. Wettbewerbsrechtliche Einwände bestanden nicht. Die Vereinbarung mit der Lürssen-Gruppe stammt aus September 2025.

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Ebenfalls am 18. Februar genehmigte die italienische Regierung den Produktionsstart im Werk Domusnovas auf Sardinien. Rund 50 Millionen Euro investiert Rheinmetall dort in die Fertigung von Sprengstoff und gelenkter Munition für NATO-Staaten.

Hinzu kam am 20. Februar ein Auftrag im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich für das Bundeswehr-Aufklärungsfahrzeug Luchs 2. Geliefert werden 274 CT-025-Türme mit 25-mm-Maschinenkanone sowie Simulatoren. Die Auslieferung beginnt ab 2029.

Im Marinesegment bestellte die schwedische Marine acht Seasnake-30-Systeme für Combat Boat 90. Das erste Los umfasst rund 63 Millionen Euro. Die erste Auslieferung ist für Februar 2028 vorgesehen.

Trotz dieser Serie an Entscheidungen bzw. auch Aufträgen reagierte der Kurs verhalten. Dennoch sind Analysten zuversichtlich. Wie oben beschrieben rechnen sie mit gut 2.127 Euro!

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