Berkshire Hathaway Aktie: Abel greift zu
Berkshire Hathaway kauft wieder eigene Aktien zurück – erstmals seit fast zwei Jahren. Gleichzeitig investiert der neue Chef Greg Abel privat 15 Millionen Dollar in die Aktie. Ein klares Signal nach den jüngsten Quartalszahlen, die am Markt für Verunsicherung sorgten.
Am Mittwoch startete das Konglomerat offiziell mit den Rückkäufen, nachdem diese seit Mai 2024 pausiert hatten. Abel begründete den Schritt im Interview mit CNBC: Die Maßnahme schaffe langfristig Wert für die Aktionäre. Eine konkrete Summe nannte er nicht – Details werden traditionell nur quartalsweise veröffentlicht. Die einmalige Ankündigung der Wiederaufnahme ist allerdings ungewöhnlich und unterstreicht die Bedeutung des Schritts.
15 Millionen Dollar aus eigener Tasche
Besonders bemerkenswert: Abel kaufte am selben Tag 21 Class-A-Aktien für rund 15 Millionen Dollar – das entspricht dem Wert seines Nettogehalts nach Steuern. Damit besitzt er nun 249 Class-A-Aktien im Wert von etwa 182 Millionen Dollar. Weitere persönliche Käufe dieser Art kündigte er an.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Seit Warren Buffetts überraschendem Rückzug als CEO im Januar liegt die Berkshire-Aktie deutlich hinter dem breiten Markt zurück. Der Abstand zum S&P 500 beträgt in den vergangenen zehn Monaten über 30 Prozentpunkte – eine ungewöhnliche Underperformance für das Traditionsunternehmen.
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Cashberg wird zum Problem
Mit den Rückkäufen dürfte Berkshire auch den gigantischen Bargeldbestand angehen. Ende 2025 saß das Konglomerat auf 373,3 Milliarden Dollar Cash – ein Rekord, der zeigt, wie schwer es derzeit fällt, attraktive Übernahmeziele oder Investments zu finden.
Die Börse reagierte positiv: Die Class-B-Aktien legten im vorbörslichen Handel um 1,2 Prozent zu. Abel folgt damit zwar Buffetts Tradition, Rückkäufe gegenüber Dividenden zu bevorzugen. Doch die Art der Kommunikation – öffentlich, direkt und mit eigenem Kapitaleinsatz untermauert – trägt bereits seine Handschrift.
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