Am Donnerstag hat die Aktie der Rheinmetall echten Schiffbruch erlitten. Sie fiel auf 1.556,50 Euro, nachdem die Aktie im Tagesverlauf um 5,47 % nachgab. Am Freitag holte das Papier die Hälfte auf und konnte sich bislang um rund 2,5 % aufwärts schieben. Ein gutes Signal.

Dies zeigt, wie schwankungsanfällig der Titel derzeit ist. Es gibt sowohl im Umfeld politisch bedeutende Impulse wie auch neue unternehmensspezifische Nachrichten. Gestern kam der Kursverlust der Renk nach deren Geschäftszahlen-Präsentationen erschwerend hinzu. Die Rheinmetall wurde in einen Abwärtssog gerissen.

Rheinmetall: Die Nachrichtenlage sollte an sich recht gut sein

Der Krieg mit Beginn vom Wochenende zwischen Israel, Iran und den Vereinigten Staaten führte innerhalb einer Sitzung zum Wochenbeginn zu einem Kurssprung von rund 6 %. Dies war wohl die entscheidende Signalgebung dafür, dass das Papier vor allem von außen beeinflusst wird.

Der Effekt dieser Meldung blieb allerdings nur kurzfristig sichtbar, weil die Lage unübersichtlich bleibt. Hohe Ölpreise, die Diskussion um mögliche langfristige Kriegsaktivitäten und Lieferschwierigkeiten überlagerte auch die Rüstungsindustrie.

Dennoch:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?

Während der Kurs schwankt, baut Rheinmetall seine industrielle Basis bzw. die Rüstungsgeschäfte auch in dieser Woche weiter aus.

Mit der Übernahme der Werftengruppe Naval Vessels Lürssen erweitert der Konzern sein Portfolio um komplette Kriegsschiffe und maritime Systeme. Dies verschafft neue Aspekte für das Unternehmen innerhalb der europäischen Verteidigungsindustrie.

Gleichzeitig trifft der Konzern auf politische Entscheidungen im deutschen Verteidigungshaushalt, die ungünstig wirken. Der Bundestag reduzierte ein Budget für militärische Drohnenprogramme, wodurch einzelne Beschaffungspläne angepasst werden müssen. Solche Kürzungen beeinflussen Erwartungen an zukünftige Auftragsgrößen in bestimmten Produktsegmenten.

Numerisch jedoch ist der Einfluss gering. Die Rheinmetall wächst weiter.

Zusätzlich wurde der Markt zu Wochenbeginn von einer geopolitischen Nachricht beeinflusst.

Am 11. März wird Rheinmetall den Geschäftsbericht für das Jahr 2025 veröffentlichen und zusätzliche Daten zu Aufträgen und Margen vorstellen. Die Analysten sind wohl immer noch zuversichtlich. Sie betrachten diese Präsentation als wichtigen Referenzpunkt für ihre Bewertungsmodelle. Im Durchschnitt nennen die Experten ein langfristiges Zielniveau von 2.120 Euro für die Aktie.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 06. März liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...