Warren Buffett hat zum Jahreswechsel offiziell den CEO-Posten bei Berkshire Hathaway geräumt und an Greg Abel übergeben. Nach über sechs Jahrzehnten an der Spitze des Konglomerats endet damit eine Ära, die die Finanzgeschichte maßgeblich geprägt hat. Doch Buffett verabschiedet sich nicht, ohne seinem Nachfolger ein gewaltiges Fundament zu hinterlassen – inklusive eines Milliarden-Deals.

Am Freitag gab Berkshire Hathaway bekannt, dass die Übernahme von OxyChem für 9,7 Milliarden Dollar abgeschlossen wurde. Der Chemikalien-Hersteller aus Dallas wurde von Occidental übernommen und wird künftig unter der Führung von Wade Alleman, dem bisherigen Präsidenten und CEO, weitergeführt. OxyChem betreibt Anlagen in den USA, Kanada und Lateinamerika und stellt essenzielle Chemikalien her.

Jahrhundert-Vision trotz Führungswechsel?

Die Übernahme unterstreicht Buffetts Strategie, Berkshire mit soliden, cashflow-starken Geschäften auszustatten. Doch kann das Konglomerat tatsächlich die nächsten hundert Jahre überdauern, wie Buffett es prophezeit? In einem Interview mit dem US-Börsensender CNBC kurz nach der Übergabe zeigte sich das "Orakel von Omaha" überzeugt: Kein anderes Unternehmen sei besser positioniert, um auch in einem Jahrhundert noch zu bestehen.

Buffetts Zuversicht basiert auf der Transformation, die er vollzogen hat. Aus einer einstigen Textilfabrik schmiedete er ein diversifiziertes Konglomerat, das heute über eine breite Palette von Geschäftsfeldern verfügt – von Versicherungen über Energie bis hin zu Konsumgütern. Die OxyChem-Akquisition fügt sich nahtlos in dieses Muster ein.

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Abel übernimmt das Ruder

Greg Abel steht nun vor der Herausforderung, das Erbe fortzuführen und gleichzeitig eigene Akzente zu setzen. Buffett selbst betonte im CNBC-Interview, dass Berkshire unter Abel bestens für die Zukunft gerüstet sei. Die Aktie des Konglomerats notierte am Freitag bei 749.255,09 Dollar an der New York Stock Exchange – ein Rückgang von 0,73 Prozent oder 5.544,94 Dollar.

Ob Berkshire tatsächlich die nächsten hundert Jahre meistern wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Mit der OxyChem-Übernahme hat Buffett seinem Nachfolger ein weiteres Puzzleteil für das langfristige Überleben des Konglomerats in die Hand gegeben.

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