AMAG Austria Metall meldete zuletzt einen Gewinneinbruch im vergangenen Jahr, was der Aktie nicht eben auf die Sprünge helfen konnte. Nur wenige Tage später meldet das Unternehmen nun per Pressemitteilung, dass sich bedeutende Veränderungen im Vorstand ergeben werden. CEO Helmut Kaufmann wird seinen Posten zum 1. Mai räumen und damit vor dem eigentlich noch bis zum Jahresende laufenden Vertrag.

Das Unternehmen begründete die Entscheidung nicht weiter und stellte damit auch keine Verbindung zu den letzten Ergebnissen her. Mitgeteilt wurde lediglich, dass Kaufmann sich nach 19 Jahren im Vorstand entschlossen habe, sein Mandat nach der kommenden Hauptversammlung niederzulegen und eine frühzeitige interne Nachfolgelösung zu unterstützen.

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AMAG Austria Metall: Victor Breguncci übernimmt

Abgelöst wird der bisherige AMAG-Chef von CSO Victor Breguncci, welcher auch das Amt des Technikvorstands bekleiden wird. Breuncci ist seit dem Jahr 2019 Mitglied des Vorstands. Sein neuer Vertrag läuft bis Mai 2029. Das Vertrauen sprach der Aufsichtsrat ferner Finanzchefin Claudia Trampitsch aus, deren Vertrag ebenfalls um drei Jahre verlängert wurde. Im Aufsichtsrat ist von einem "Generationswechsel" die Rede.

Über die aktuellen Herausforderungen ist man sich bewusst und spricht von einem "sehr schwierigen Umfeld". Insbesondere im zweiten Quartal des vergangenen Jahres hätten US-Zölle das Geschäft stark belastet. Wie der neue CEO nun mit der aktuellen Lage umzugehen gedenkt, darüber wurde keine Informationen geteilt. Einfacher wird es aber eher nicht werden, da durch den Irankrieg die Energiepreise wieder deutlich zu steigen drohen.

Die AMAG-Aktie legt zu

Unzufrieden scheinen die Aktionäre mit dem Chefwechsel bei AMAG nicht zu sein. Darauf deutet zumindest der Aktienkurs hin, der sich am Freitag um 1,1 Prozent auf 28,20 Euro verbessern konnte. Damit halten die Bullen die zu Jahresbeginn gestartete Erholung trotz der Rücksetzer von Ende Februar und Anfang März noch am Leben. Die Lage bleibt jedoch volatil.

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