BayWa Aktie: Drastische Fortschritte!
BayWa hat den Verkauf der niederländischen Tochter Cefetra abgeschlossen – und damit einen wichtigen Baustein der laufenden Restrukturierung umgesetzt. Entscheidend ist dabei weniger der Kaufpreis selbst als der Effekt auf die Bilanz. Wie stark entlastet der Deal die Verschuldung tatsächlich?
Verkauf bringt 125 Mio. Euro Liquidität
Die Transaktion wurde gestern vollzogen. BayWa meldet einen direkten Mittelzufluss von 125 Millionen Euro. Den Kaufpreiserlös nutzt der Konzern nach eigenen Angaben fast vollständig zur planmäßigen Schuldentilgung.
Der Verkauf gelang im zweiten Anlauf: Ein erster Versuch war im Herbst 2025 gescheitert, im Dezember 2025 hatten sich die Parteien dann auf die Rahmenbedingungen verständigt.
Entkonsolidierung senkt Bankverbindlichkeiten um über 600 Mio. Euro
Der größere Hebel liegt in der Entkonsolidierung. Durch das Herauslösen der Cefetra-Einheiten aus dem Konzernabschluss sinken die gesamten Bankverbindlichkeiten zusammen mit dem Erlös „auf einen Schlag“ um mehr als 600 Millionen Euro.
Damit setzt BayWa eine Reihe von Desinvestitionen fort. Bereits 2025 hatte der Konzern mehrere Bereiche veräußert (RWA, WHG und EDL). Zusammengerechnet ergibt sich inklusive Cefetra ein bislang realisierter Abbau der Bankverbindlichkeiten von rund 1,3 Milliarden Euro.
Sanierungsplan bis 2028 bleibt anspruchsvoll
Trotz der spürbaren Entlastung bleibt der Druck hoch: Der bindende Sanierungsplan verlangt bis 2028 eine Reduktion der Schuldenlast um insgesamt 4 Milliarden Euro. Nach den bislang erreichten rund 1,3 Milliarden Euro bleibt damit weiterhin eine große Lücke.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Energietochter BayWa r.e. Deren vollständiger oder teilweiser Verkauf ist laut Plan ein Kernbestandteil der Entschuldung und soll nach aktuellen Schätzungen rund 2 Milliarden Euro einbringen. Allerdings gilt die Umsetzung dieses Verkaufs derzeit als unsicher – und damit auch ein wesentlicher Teil der weiteren Planbarkeit beim Schuldenabbau.
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