Delivery Hero Aktie: Förderliche Rahmenbedingungen!
Delivery Hero liefert solide Jahreszahlen und gibt einen vorsichtig optimistischen Ausblick — die Aktie reagiert im frühen Handel mit einem Plus von knapp zwei Prozent auf rund 16,18 Euro.
Profitabilität auf dem Vormarsch
Das bereinigte EBITDA stieg 2025 um 30 Prozent auf 903 Millionen Euro. Die entsprechende Marge gemessen am Bruttowarenwert verbesserte sich von 1,4 auf 1,8 Prozent — ein deutliches Zeichen, dass die Kostenstruktur des Konzerns an Schlagkraft gewinnt. Auch der freie Cashflow legte um 15 Prozent auf 250 Millionen Euro zu, das zweite positive Jahr in Folge.
Besonders das Schnellliefergeschäft entwickelt sich zum Wachstumstreiber: Der Quick-Commerce-Bruttowarenwert kletterte um mehr als 30 Prozent auf über 7,5 Milliarden Euro. Für 2026 peilt das Management hier annähernd 10 Milliarden Euro an.
Der Gesamtnettofehlbetrag schrumpfte derweil von 882 Millionen Euro auf rund 783 Millionen Euro — kein Gewinnjahr, aber der Trend zeigt eindeutig in die richtige Richtung.
Frisches Kapital, neue Struktur
Kurz vor den Jahreszahlen sicherte sich Delivery Hero einen Kredit über 1,4 Milliarden Dollar. Die Mittel fließen in die Ablösung von Wandelanleihen, die 2026 und 2027 fällig werden, sowie in den Schuldenabbau. Die Transaktion dürfte die Laufzeitenstruktur des Konzerns spürbar entspannen.
Hinzu kommt der vereinbarte Verkauf des Taiwan-Geschäfts von Foodpanda an Grab für 600 Millionen Dollar, der noch unter Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen steht. Gemeinsam mit dem Kredit soll die Pro-forma-Liquidität auf rund 2,7 Milliarden Euro steigen.
Ausblick bleibt solide, aber nicht euphorisch
Für das laufende Jahr erwartet der Konzern ein bereinigtes EBITDA zwischen 910 und 960 Millionen Euro — ein moderates Plus gegenüber 2025, wobei Analysten im Schnitt eher das obere Ende der Spanne erwartet hatten. Der Bruttowarenwert soll währungsbereinigt um 8 bis 10 Prozent wachsen, der Gesamtsegmentumsatz um 14 bis 16 Prozent.
Auffällig ist, dass der Free-Cashflow-Ausblick mit mehr als 200 Millionen Euro leicht unter dem 2025er-Niveau liegt. Der Hintergrund: Delivery Hero will in diesem Jahr gezielt mehr in das Kundenerlebnis investieren und die Plattform in Richtung einer umfassenderen Alltags-App weiterentwickeln.
Einziger Wermutstropfen in den Jahreszahlen bleibt das Asien-Segment — mit einem Bruttowarenwert von 20,8 Milliarden Euro die größte Region des Konzerns, die als einzige Einheit im Vergleich zu 2024 schrumpfte. Alle anderen Regionen, darunter MENA, Europa und Amerika, legten hingegen zu.
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