Der Agrarkonzern BayWa steht vor weiteren personellen Umbrüchen: Gleich drei Aufsichtsratsmitglieder verlassen vorzeitig das Kontrollgremium. Die Abgänge reihen sich ein in eine Phase tiefer Umstrukturierung – nach dem Vorstandswechsel im Januar folgt nun der nächste Schritt.

Drei Abgänge bis Mai

Der österreichische Manager Michael Höllerer legt sein Mandat zum 31. März nieder. Im Mai folgt Monique Surges, Leiterin der deutschen Handelskammer in Neuseeland. Damit verlassen innerhalb weniger Monate drei Mitglieder das Gremium – ein ungewöhnlich hoher Umschlag.

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Aufsichtsratschef Gregor Scheller, erst 2024 ins Amt gekommen, bleibt hingegen an Bord. Auch Bauernpräsident Joachim Rukwied, seit 2013 im Kontrollgremium, hält an seinem Mandat fest.

Konzern im Umbau

Die personellen Wechsel sind Teil einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung. Bereits im Januar schied Vorstandschef Dr. Frank Hiller nach Differenzen über die langfristige Strategie aus – der Vorstand schrumpfte auf drei Mitglieder.

Kernstück der Umstrukturierung: der Verkauf der niederländischen Tochter Cefetra Group, vereinbart im Dezember 2025. Die Transaktion soll die Bilanz stärken und den Fokus auf die Kerngeschäfte schärfen.

Zahlen als Gradmesser

Ende März stehen die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 an. Die Ergebnisse werden zeigen, ob die eingeleiteten Maßnahmen greifen und wie robust das Geschäft in den Kernbereichen Agrar und Energie läuft. Für Anleger ist dies der nächste wichtige Meilenstein, um den Fortschritt der Neuausrichtung zu bewerten.

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