Die Aktie von Barrick Mining steht unter massivem Druck. Am Freitag brach der Kurs an der Börse Toronto um über 11 Prozent auf 62,24 CAD ein – Folge des historischen Gold-Ausverkaufs. Nun richtet sich der Blick auf die Quartalszahlen am Donnerstag und mögliche Signale zur strategischen Neuausrichtung.

Die wichtigsten Fakten:

  • Kursrutsch um 11,33% am 30. Januar auf 62,24 CAD
  • Gold verzeichnete den stärksten Tagesverlust seit 1983
  • Q4-Zahlen erscheinen am 5. Februar vor Börseneröffnung
  • Mögliche Abspaltung nordamerikanischer Assets im Fokus

Politischer Schock trifft Goldmarkt

Der heftige Kurseinbruch bei Barrick ist direkte Folge der dramatischen Entwicklung am Goldmarkt. Binnen eines Tages stürzte der Goldpreis so stark ab wie zuletzt vor über vier Jahrzehnten. Erst am Donnerstag hatte das Edelmetall noch ein Rekordhoch nahe 5.600 US-Dollar je Unze markiert.

Marktbeobachter führen den plötzlichen Stimmungsumschwung auf die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chef zurück. Der designierte Nachfolger von Jerome Powell gilt als geldpolitischer Hardliner, was den Goldpreis unter Druck setzte. Große Produzenten wie Barrick bekamen die Auswirkungen unmittelbar zu spüren.

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Strategische Weichenstellung rückt näher

Parallel zur Marktvolatilität arbeitet Barrick an einer möglichen Neustrukturierung. Das Unternehmen prüft einen Börsengang oder eine Abspaltung seiner nordamerikanischen Goldaktiva in eine eigenständige, börsennotierte Gesellschaft. Hintergrund ist das Engagement des aktivistischen Investors Elliott Management, der eine bedeutende Beteiligung aufgebaut hat.

Eine Hürde dabei: Newmont Corporation besitzt ein Vorkaufsrecht für die Nevada Gold Mines, ein Kernstück von Barricks nordamerikanischem Portfolio. Diese Konstellation verkompliziert jede Transaktion erheblich. Investoren erwarten nun beim anstehenden Earnings Call Klarheit über den Stand der strategischen Prüfung.

Führungswechsel in der Finanzabteilung

Zum 1. März übernimmt Helen Cai die Position der Finanzchefin. Sie löst Graham Shuttleworth ab, der das Unternehmen nach Veröffentlichung des Jahresberichts verlassen wird. Die neue CFO wird sich direkt mit den Folgen der jüngsten Goldmarkt-Turbulenzen auseinandersetzen müssen.

Zahlen unter verschärften Vorzeichen

Am Donnerstag vor Handelsbeginn legt Barrick die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Neben den reinen Finanzdaten werden Anleger vor allem auf drei Aspekte achten: Produktionsmengen, Kostenentwicklung und die Einschätzung des Managements zu den aktuellen Goldpreis-Verwerfungen. Zudem dürfte die Frage im Raum stehen, wie realistisch eine Abspaltung unter den veränderten Marktbedingungen noch ist.

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