Rund 24 % hat die Aktie von Bayer seit Jahresbeginn zugelegt. Dieser Wert bildet den Hintergrund für die jüngsten Ausschläge. Der Kurs notiert bei 44,05 Euro und bewegt sich damit weiterhin klar oberhalb der Niveaus aus dem Winter. Trotz kräftiger Rücksetzer bleibt die übergeordnete Richtung bislang intakt. Und dennoch gibt es immer wieder kritische Stimmen, die sich ob der jüngsten Nachrichten nicht so richtig freuen können.

Bayer: Diese Nachricht ist nicht

In dieser Woche schwankte das Papier allerdings deutlich. Am Dienstag sprang der Kurs um 7,3 % nach oben. Auslöser war die Einigung mit Klägern im Zusammenhang mit Glyphosat. Bayer sagte eine milliardenschwere Zahlung zu, um zahlreiche Verfahren beizulegen. Viele Marktteilnehmer werteten diesen Schritt als Versuch, ein zentrales Risiko zumindest teilweise einzugrenzen. Die Rückstellung würde sich auf 7,3 Milliarden Euro beziehen, wurde mitgeteilt. Also habe die Aktie nun entsprechend Puffer, die Situation schien gerettet.

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Nur einen Tag später drehte die Stimmung. Am Mittwoch verlor die Aktie mehr als 7 %. Am Freitag ging es noch einmal um—4,5 % abwärts. Diese Bewegungen zeigen, wie sensibel der Markt auf juristische Details reagiert. Denn die Vereinbarung mit den Klägern steht unter dem Vorbehalt, dass ein Gericht in St. Louis den Deal genehmigt. Solange diese Entscheidung aussteht, bleibt eine Unsicherheit bestehen.

Trotz der Turbulenzen verteidigt Bayer im Chartbild eine aufwärtsgerichtete Struktur. Die Serie höherer Tiefs und höherer Hochs wirkt weiterhin intakt. Der Kurs bewegt sich zudem in Richtung der Marke von 50 Euro, die als nächster größerer Orientierungspunkt gilt.

Auch Analysten passen ihre Einschätzungen an. Mehrere Häuser hoben zuletzt ihre Kursziele an. Barclays stuft die Aktie weiterhin mit overweight ein und nennt 50 Euro als Ziel. Diese Bewertung reflektiert die Erwartung, dass Bayer die Rechtsrisiken schrittweise begrenzt und operativ Fortschritte erzielt.

Zusätzliche politische Signale verstärken die Diskussion. Donald Trump bezeichnete Glyphosat als verteidigungsrelevant. Diese Aussage interpretieren einige Beobachter als indirekte Unterstützung für den Konzern. Geholfen hat es heute nicht. Vielleicht aber unterschätzen die Märkte die massiven Chancen der Bayer.

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