Frequentis treibt seine Wachstumsstrategie im Verteidigungssektor voran und festigt die Präsenz im Nahen Osten. Durch eine neue strategische Kooperation in Saudi-Arabien will das Unternehmen den Zugang zu nationalen Verteidigungsprogrammen vertiefen. Doch reicht dieser strategische Schritt aus, um die Aktie nach der jüngsten Korrektur wieder nachhaltig zu stabilisieren?

Kooperation für Verteidigungskommunikation

Die Tochtergesellschaft Frequentis C4i hat eine Absichtserklärung mit SAMI L3Harris Technologies unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist die Zusammenarbeit bei Kommunikationslösungen für das saudi-arabische Militär. Frequentis ist in der Region kein Unbekannter: Das hauseigene VOICE C2-System wird bereits von der Royal Saudi Air Force genutzt.

Die Vereinbarung kombiniert die technologische Expertise bei sicheren Führungs- und Kontrollsystemen mit den lokalen Kapazitäten des Partners. Damit reagiert das Unternehmen auf die Anforderungen Saudi-Arabiens, die lokale Wertschöpfung bei Rüstungsprojekten zu steigern und gleichzeitig den Support vor Ort zu sichern.

Strategische Einordnung und Kursmarken

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Frequentis?

Für Frequentis bietet die Allianz die Chance, die Marktstellung in einer geopolitisch bedeutsamen Region abzusichern. Während das Unternehmen global eine führende Rolle in der zivilen Flugsicherung einnimmt, gewinnt das Segment Verteidigung zunehmend an Bedeutung für die Diversifizierung des Geschäftsmodells.

An der Börse sorgte die Nachricht zuletzt für eine leichte Erholung. Heute legt das Papier um 1,89 % auf 75,40 € zu, nachdem die Aktie über die vergangenen 30 Tage rund 8,9 % an Wert verloren hatte. Trotz dieses kurzfristigen Rücksetzers bleibt das langfristige Bild positiv: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel ein Plus von über 144 %.

Das Papier notiert aktuell etwa 13,5 % über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 66,43 €, was den intakten langfristigen Trend unterstreicht. Ein wichtiges Etappenziel für eine Erholung wäre das Erreichen des 50-Tage-Durchschnitts bei 78,02 €. Ob die Absichtserklärung zeitnah in verbindliche Aufträge mündet, bleibt der entscheidende Faktor für einen Ausbruch aus der aktuellen Konsolidierungsphase.

Anzeige

Frequentis-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Frequentis-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Frequentis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Frequentis-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Frequentis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...