Klarna Aktie: Rekordumsatz verpufft
Klarna hat im vierten Quartal 2025 erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde US-Dollar geknackt. Doch die Freude über das starke Wachstum währte nur kurz, da enttäuschende Prognosen für das laufende Jahr die Anleger verschrecken. Hinter der glänzenden Fassade des Rekordquartals zeigen sich Risse, die den Kurs heute auf ein neues Jahrestief drückten.
Die Zahlen im Detail
Der schwedische Zahlungsdienstleister steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent auf 1,082 Milliarden US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung war ein deutliches Plus beim Transaktionsvolumen (GMV), das auf 38,7 Milliarden US-Dollar kletterte. Auch die Nutzerbasis wuchs kräftig: Mittlerweile nutzen 118 Millionen aktive Konsumenten die Dienste der Digitalbank. Besonders positiv fiel die Entwicklung bei den Kreditverlusten auf, deren Anteil am Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorquartal leicht sank.
Warum die Skepsis überwiegt
Trotz des Umsatzsprungs reagierten die Märkte mit deutlichen Verkäufen auf den gestern veröffentlichten Bericht. Ein Grund dafür ist der gemeldete Quartalsverlust, der zeigt, dass Profitabilität trotz massiver Expansion ein schwieriges Ziel bleibt. Schwerer wiegt jedoch der Ausblick auf das erste Quartal 2026. Mit einer Umsatzprognose zwischen 900 und 980 Millionen US-Dollar blieb Klarna hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Kann der Zahlungsdienstleister diesen Dämpfer schnell wegstecken?
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Rechtlicher Druck und Marktlage
Zusätzlich zur operativen Unsicherheit belastet ein juristisches Nachspiel das Sentiment. Anleger haben nur noch bis zum heutigen Freitag Zeit, sich einer Sammelklage wegen mutmaßlicher Mängel in den Börsenunterlagen anzuschließen. Die Aktie spiegelt diese Verunsicherung deutlich wider: Mit einem Minus von über drei Prozent markierte der Titel heute bei 11,42 Euro ein neues 52-Wochen-Tief, womit das Papier allein in der letzten Woche rund ein Viertel an Wert verlor.
Am 26. Februar wird Klarna den vollständigen Geschäftsbericht für das Jahr 2025 veröffentlichen. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben, während der Markt abwägt, ob die schwächere Prognose für das kommende Quartal lediglich eine vorübergehende Delle oder ein tiefergreifendes Problem darstellt.
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