Bayer-Aktie: Pharma-Offensive zündet
Die Bayer-Aktie durchbricht am Mittwoch erstmals seit Herbst 2023 wieder die 40-Euro-Marke. Das Jahresplus 2026 beträgt damit bereits 10 Prozent. Der Grund für den Kurssprung: Die Pharmasparte meldet sich mit Macht zurück.
Sparten-Chef Stefan Oelrich verspricht am Rande der Healthcare-Konferenz von JPMorgan nichts weniger als "extrem gutes" Wachstum. Die Basis dafür liefern fünf große Blockbuster-Kandidaten, die bis in die 2030er Jahre hinein für Umsatz sorgen sollen. Bereits 2027 stehen weitere Verkaufsstarts neuer Arzneien an.
Die Erholung der Aktie läuft seit April 2025. Damals hatte der jahrelange Kursrutsch, der 2015 begonnen hatte, seinen Tiefpunkt erreicht. Gegen Ende 2025 bekam die Rally zusätzlichen Rückenwind durch Fortschritte in der Glyphosat-Causa.
Wendepunkt im Rechtsstreit?
Die Hoffnung auf ein günstiges Grundsatzurteil des US Supreme Court wächst. Der Solicitor General – eine Art Generalanwalt der US-Regierung – unterstützt Bayers Antrag auf Prüfung eines Falls durch das höchste US-Gericht. Im Kern geht es um die Frage, ob Bundesrecht zu Warnhinweisen beim Glyphosat-Verkauf über dem Recht von Bundesstaaten steht.
Die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten belasten Bayer seit der 2018 vollzogenen Monsanto-Übernahme. Die angeblichen Krebsrisiken haben dem Konzern bereits Milliarden gekostet und den Aktienkurs massiv unter Druck gesetzt.
Lizenzgeschäft mit AskBio
Parallel sorgt die Bayer-Tochter AskBio für positive Nachrichten. Das Gentherapie-Unternehmen hat mit dem französischen Forschungslabor Genethon einen weltweiten Lizenzvertrag für eine patentierte Komponente von AB-1009 unterzeichnet. Die experimentelle Gentherapie soll Morbus Pompe behandeln – eine seltene Erbkrankheit, die durch einen Mangel am Enzym GAA verursacht wird.
In präklinischen Studien konnte der von Genethon entwickelte Ansatz die Glykogenansammlung in Muskeln und Zentralnervensystem korrigieren. AskBio plant, Anfang 2026 den ersten Patienten zu rekrutieren.
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